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Coronavirus Viren

Coronavirus

Seit einigen Wochen ist ein Thema in den Nachrichten besonders präsent. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Viruserkrankung mit dem sogenannten Coronavirus. In China sind bereits mehrere Infektionen aufgetreten und kürzlich ist auch eine Erkrankung in Deutschland bekannt geworden.

Wie gefährlich ist das Coronavirus für uns in Deutschland?

Seit einigen Wochen ist ein Thema in den Nachrichten besonders präsent. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Viruserkrankung mit dem sogenannten Coronavirus. In China sind bereits mehrere Infektionen aufgetreten und kürzlich ist auch eine Erkrankung in Deutschland bekannt geworden. Um diese aktuelle Thematik aufzunehmen und Ihnen die Verunsicherung zu nehmen, haben wir für Sie im Folgenden die wichtigsten Informationen zusammengefasst.

Was ist das Coronavirus?

Das Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus (MERS-CoV) wurde 2012 erstmals in Saudi Arabien nachgewiesen und verursacht eine Infektion der Atemwege. Es handelt sich um einen sogenannten zoologischen Erreger, der seinen Ursprung bei den Dromedaren hat. Die Symptome können von milden grippeähnlichen Symptomen bis hin zu einer Lungenentzündung mit akutem Atemnotsyndrom reichen. Typische Begleitsymptome sind Fieber, Husten und Atemnot. Von Durchfällen oder anderen gastrointestinalen Beschwerden wurde gelegentlich ebenfalls berichtet. Darüber hinaus kann die Infektion auch gänzlich ohne klinische Symptome auftreten.

Woher stammt es?

Die Ursprünge des Virus sind noch nicht vollständig aufgeklärt. Möglicherweise stammt das Virus aus Fledermäusen und wurde in der Vergangenheit auf Dromedare übertragen. Letztere stellen die wahrscheinlichste Erregerquelle dar.
Gegenwärtig treten vermehrt Krankheitsfälle in der chinesischen Region Wuhan und der Provinz Hubei auf, wo das Virus wahrscheinlich von den dort gehandelten Wildtieren auf den Menschen übersprang. Das neuartige Virus ist dem in den Jahren 2002 und 2003 aufgetretenen Sars-Virus sehr ähnlich und gehört zu den beta-Coronaviren.

Wie wird es übertragen?

Die Übertragung des Virus erfolgt von Tier zu Mensch sowie von Mensch zu Mensch. Bei Letzterer scheint ein enger Kontakt notwendig zu sein, wie beispielsweise bei der ungeschützten Patientenversorgung in Gesundheitseinrichtungen. Eine anhaltende Übertragung in der Allgemeinbevölkerung wurde bisher nicht beobachtet. 

Besonders gefährdet sind vor allem Personen, die sich in Ländern der arabischen Halbinsel aufhalten und Kontakt mit Dromedaren haben. Ältere Menschen, Personen mit einem geschwächten Immunsystem und Personen mit chronischen Erkrankungen besitzen vermutlich ein erhöhtes Infektionsrisiko und können schwerere Verlaufsformen entwickeln. Die Zeit zwischen der Ansteckung und dem Ausbrechen der Erkrankung (Inkubationszeit) beträgt ein bis zwei Wochen. Alle bisher gemeldeten Fälle standen direkt oder indirekt mit der arabischen Halbinsel oder mit benachbarten Ländern in Verbindung.

Wie ist die aktuelle Situation weltweit?

Ende Dezember 2019 wurden insgesamt 2.499 diagnostizierte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet mit weltweit 861 Todesfällen. Die Mehrheit dieser Fälle (etwa 80 %) trat dabei in Saudi Arabien auf (2.106 Infektionen, 783 Todesfälle). Seit September 2012 tauchte der Virus insgesamt in 27 unterschiedlichen Ländern auf, unter anderem in Algerien, China, Saudi Arabien, Frankreich, Österreich und Deutschland.

Aktuelle Informationen und Zahlen zum Coronavirus können Sie auf der MERS-CoV-Seite der Weltgesundheitsorganisation (WHO) abrufen. Die WHO stuft MERS als eine Krankheit ein, deren Erforschung und Entwicklung entsprechender Medikamente und Impfstoffe höchste Priorität eingeräumt werden muss.

Risikoeinschätzung in Deutschland

In Deutschland ist die erste Infektion mit dem neuartigen Virus vom bayrischen Landesamt für Gesundheit bestätigt worden. Infiziert hat sich ein Mann aus dem Landkreis Starnberg in Bayern, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am gestrigen Abend bekannt gab. Er wird medizinisch gut überwacht, ist isoliert und befindet sich nach Aussagen der „Task Force Infektiologie“ des Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in einem klinisch guten Zustand. Personen, die mit dem Erkrankten kürzlich in engerem Kontakt standen, wurden ausführlich über Symptome, hygienische Schutzmaßnahmen und Übertragungswege informiert, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Die „Task Force Infektiologie“ des LGL und das Robert Koch-Institut (RKI) stufen das Risiko für die Bevölkerung, sich mit dem Coronavirus zu infizieren, als gering ein. Die Tatsache, dass im Zuge der diesjährigen Grippewelle in der 3. Meldewoche bereits mehr Menschen an Grippe erkrankt sind als in den vergangenen Jahren am Coronavirus, unterstützt diese Einschätzung. In Deutschland sind seit 2012/2013 erst drei MERS-Infektionsfälle bekannt geworden. Bislang existieren keine Hinweise auf eine unkontrollierte Übertragung von Mensch zu Mensch in der Allgemeinbevölkerung. Nicht rechtzeitig erkannte, importierte Krankheitsfälle könnten im Krankenhaus jedoch zu weiteren Ansteckungen führen.

Wie geht es weiter?

Deutsche, die sich in Wuhan befinden, sollen nach derzeitigen Plänen zum Schutz vor einer möglichen Infektion durch die Bundeswehr ausgeflogen werden. 90 Personen, die sich in der Region aufhalten, sind dem Auswärtigen Amt bisher gemeldet.

Medikamente können die Symptome der Virusinfektionen zwar abmildern, eine wirksame Impfung oder spezielle Behandlungsmethoden gibt es jedoch noch nicht. Mehrere Impfstoffe sind aber bereits in der Entwicklung. Experten zufolge verläuft die Lungenkrankheit überwiegend mild, teilweise sogar symptomfrei. Die Todesfälle in China sind nach bisherigen Erkenntnissen auf das hohe Lebensalter der Patienten sowie schwere Vorerkrankungen zurückzuführen. 

Von unnötigen Reisen nach China wird abgeraten. Das US-amerikanische Zentrum für Krankheitskontrolle und -prävention spricht eine Reisewarnung für das gesamte Land aus, nachdem zuerst nur vor Reisen in die Stadt Wuhan oder die Provinz Hubei gewarnt wurde.
Die WHO weist darauf hin, dass bei Reisen auf die arabische Halbinsel der Kontakt zu Dromedaren und anderen Kamelarten sowie der Besuch von Märkten und Farmen, auf denen sich die Tiere aufhalten, vermieden werden sollte. Außerdem sollten übliche alltägliche Hygienemaßnahmen eingehalten sowie keine rohen oder unvollständig erhitzte Kamelprodukte verzehrt werden.

Wie können Sie sich schützen?
Tipps der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

  • Besprechen Sie eine geplante Reise in Länder, in denen MERS-CoV-Infektionen aufgetreten sind, mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, insbesondere wenn Sie an einer chronischen Grunderkrankung leiden.
  • Waschen Sie sich auf der Reise gründlich und häufig die Hände mit Wasser und Seife.
  • Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit Dromedaren und anderen Tieren bei einem Aufenthalt auf der arabischen Halbinsel.
  • Verzehren Sie kein rohes Fleisch, rohe oder unvollständig erhitze Milch, insbesondere von Dromedaren. Meiden Sie rohe Nahrungsmittel. Obst und Gemüse sollten vor dem Verzehr gründlich gewaschen, geschält oder erhitzt werden.
  • Verschieben Sie Ihre Reise in die Länder der Arabischen Halbinsel oder andere Risikogebiete, wenn Sie bereits an einer Erkrankung der Atemwege und Fieber leiden.

Weitere Informationen zum aktuellen Infektionsgeschehen, zur Risikobewertung und Informationen für Reisende finden Sie auf den Internetseiten der WHO, des Robert Koch-Instituts und des Auswärtigen Amtes für Reisende.

Quellen:

  • Tagesschau (28.01.2020, 1:50 Uhr): Erster Coronavirus-Fall in Deutschland. Patient aus Bayern. https://www.tagesschau.de/. Zugriff: 28.01.2020.
  • Robert Koch-Institut (RKI) (12/2019): Informationen des RKI zu MERS-Coronavirus. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/M/MERS_Coronavirus/MERS-CoV.html. Zugrifff: 28.01.2020.
  • Robert Koch-Institut (RKI) (28.01.2020): Informationen des RKI zu Pneumonien durch ein neuartiges Coronavirus (2019-nCoV) in Wuhan, China. https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Ausbrueche/respiratorisch/Pneumonien-China.html. Zugriff: 28.01.2020.
  • World Health Organization (WHO) (2019): Middle East respiratory syndrome coronavirus (VERS-CoV). Key facts. https://www.who.int/en/news-room/fact-sheets/detail/middle-east-respiratory-syndrome-coronavirus-(mers-cov). Zugriff: 28.01.2020.
  • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) (2018): MERS-Coronaviren. Informationen über Krankheitserreger beim Menschen - Hygiene schützt. https://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/mers-coronaviren/#c961. Zugriff: 28.01.2020.

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