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Gesund im Advent 2

Spritzgebäck ist DAS Weihnachtsgebäck schlechthin. Das ist ja auch logisch schließlich sind Butter und Zucker wichtige Geschmacksträger. Ein langfristig zu hoher Zucker- und Fettkonsum wirkt sich allerdings nachteilig auf das Körpergewicht und die Herz-Kreislauf-Gesundheit aus.

Plätzchen mal anders

Spritzgebäck ist DAS Weihnachtsgebäck schlechthin. Das ist ja auch logisch schließlich sind Butter und Zucker wichtige Geschmacksträger. Ein langfristig zu hoher Zucker- und Fettkonsum wirkt sich allerdings nachteilig auf das Körpergewicht und die Herz-Kreislauf-Gesundheit aus.

Hier können Sie in Ihrer Weihnachtsbäckerei bereits tricksen, indem Sie den im Rezept angegebenen Zuckergehalt einfach etwas reduzieren. So sparen Sie einige Kalorien und die Plätzchen sind in der Regel immer noch süß genug. Probieren Sie gerne auch alternative Süßungsmittel, wie Agavendicksaft, Zuckerrübensirup oder Honig aus.
Noch gesünder werden die Plätzchen, wenn Sie statt Weißmehl die Vollkornvariante verwenden. Das liefert viele gesundheitsfördernde Ballaststoffe, sättigt länger und wirkt sich günstig auf die Verdauung aus. Für alle, die Sorge haben ihre tägliche Portion Ballaststoffe nicht zu erreichen, eignet sich unser Ballaststoff Vital Komplex, um die Ernährung etwas aufzuwerten. Er liefert darüber hinaus zahlreiche Nähr- und Vitalstoffe, die Sie fit und gut versorgt durch den Winter bringen.
Klassisches Mürbegebäck schmeckt übrigens nicht nur mit Weizenmehl unwiderstehlich, sondern lässt sich beispielsweise auch mit Dinkelmehl zubereiten. Das wird Ihre Geschmacksknospen in Staunen versetzen.

Nüsse enthalten zwar viele Kalorien, sind aber auch reich an ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, die das Herz-Kreislauf-System stärken und gut für das Gehirn sind (mehr dazu in unserem Blogartikel „Nerven wie Drahtseile“). Auch sie sind eine empfehlenswerte Backzutat und lecker noch dazu. Achten Sie bei der Rezeptauswahl auf die Verwendung von Nüssen oder dekorieren Sie Ihre Gebäcke damit. Mandeln, Haselnüsse oder Walnüsse eignen sich dazu beispielsweise hervorragend. Das gewisse Etwas verleihen klassische Weihnachtsgewürze wie Zimt, Anis, Kardamom und Vanille.

Ein Rezept für "gesündere" Vanillekipferl

Zutaten für etwa 40 Stück:

Vanillekipferl

  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 75 g gemahlene Mandeln
  • 2 Vanilleschoten
  • 200 g zimmerwarme Joghurtbutter
  • 175 g Puderzucker aus Vollrohrzucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelbe
  • 270 g Dinkelmehl Type 1050

Zubereitung:

  1. Gemahlene Mandeln und Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten und auf einem Teller abkühlen lassen.
  2. Eine Vanilleschote längs aufschneiden und auskratzen. Joghurtbutter, 80 g Puderzucker und Salz glatt rühren.
  3. Eigelb kurz untermischen. Nüsse und Mehl dazu geben und zu einem glatten Teig kneten. Teig zu Rollen mit etwa 3 cm Durchmesser formen und in Frischhaltefolie gewickelt circa 2 Stunden kalt stellen.
  4. Teigrollen in 1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Zu Kipferln formen, auf mit Backpapier belegte Backbleche setzen. Erneut 30 Minuten kalt stellen.
  5. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C (Umluft 160 °C) auf der 2. Schiene von unten 14–15 Minuten goldbraun backen. Die verbliebene Vanilleschote ebenfalls aufschneiden und auskratzen. Mark mit dem restlichen Puderzucker gründlich mischen.
  6. Heiße Kipferl vom Blech sofort vorsichtig im Zucker wenden, auf einem Gitter abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen mit dem verbliebenem Zucker bestäuben.

Das Rezept finden Sie auf www.eatsmarter.de.

Ein Festmahl darf nicht fehlen

Das weihnachtliche Festessen darf selbstverständlich nicht fehlen. Gleichen die Mahlzeiten allerdings eher einem  Marathon, kommt unser Verdauungsapparat schnell an seine Grenzen. Gönnen Sie ihm daher auch mal eine Pause und gestalten beispielsweise das Abendessen etwas reduzierter, wenn das Mittagessen schon üppig ausgefallen ist. Magenempfindlichen Personen ist bis zum nächsten Schmaus mit leichten Speisen geholfen, wie zum Beispiel mit einer Gemüsesuppe oder ein Fischgericht mit gedünstetem Gemüse und Reis. Das typische Weihnachtsessen ist meist sehr fettig und süß. Allgemein besser bekömmlich sind zum Beispiel Blattsalate oder leichte Gemüsesuppen (ohne Sahne!) als Vorspeise und magere Fleisch- und Fischsorten zum Hauptgang. Das klassische Tiramisu lässt sich gut abwandeln, indem ein Teil der Mascarpone durch Magerquark ersetzt wird. Weniger mächtige Desserts sind zum Beispiel auch Bratapfel mit Nussfüllung und Vanillesauce oder ein Früchtekuchen aus getrockneten Obststückchen und Vollkornmehl als Alternative zum gehaltvollen Christstollen.

Bewegung an der frischen Luft schafft einen aktiven Ausgleich, regt die Darmtätigkeit an und verbrennt bestenfalls einige der Kalorien, die Sie sich einverleibt haben. Wie wäre es mit einem Waldspaziergang oder einer kleinen Fahrradtour? Schnappen Sie sich Kind und Hund oder wen auch immer Sie dabei haben möchten (wenn Sie die Ruhe lieber für sich genießen möchten, geht das natürlich auch) und los geht’s!

Wichtig ist vor allem auch: Viel trinken! Etwa zwei Liter täglich sollten es sein. Am besten eignet sich Mineralwasser oder ungesüßter Kräutertee. Sorten wie Kamillenblüte oder Fenchel (letzterer ist übrigens auch in unserer Darmsanierung enthalten) unterstützen zudem die Verdauung und sind eine Wohltat für den ganzen Magen-Darm-Trakt.

Wir, das gesamte Team von BioProphyl, wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit, ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten und erfolgreichen Start in das neue Jahr 2021. Bleiben Sie gesund!

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