Leberwohl
  • Mariendistelsamenextrakt mit 100 mg Silymarin
  • ergänzt mit ausgewählten Extrakten aus Artischocken und Wermut, Löwenzahnwurzelpulver und Cholin
  • Cholin trägt nachweislich zur Aufrechterhaltung einer normalen Leberfunktion bei
  • 60 pflanzliche Kapseln (ausreichend für 2 Monate)
Bewertung:
Artikel-Nr.: 8710
PZN: 14249890
Inhalt: 48,6 g
Preis:
19,95 € (Grundpreis: 41,05 € / 100 g)
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Leberwohl Zur Unterstützung Ihrer Lebergesundheit

Im Mittelalter glaubten die Menschen daran, dass sie von Geburt an durch ein bestimmtes Temperament geprägt sind und sie entweder als Phlegmatiker, Melancholiker, Sanguiniker oder Choleriker einzustufen sind. Diese Annahme basiert auf der in dieser Zeit gültigen Vier-Säfte-Lehre, nach der Gesundheit, Wohlbefinden und Gemüt durch das Vorherrschen einer der Körpersäfte Phlegma (Schleim), Melancholie (Schwarze Galle), Banguis (Blut) oder Chole (Gelbe Galle) bestimmt wird. Der Ursprung dieser sogenannten Humoralmedizin ist im „Corpus Hippocraticum“, einer Sammlung von medizinischen Schriften, zu finden. Sie stammt bereits aus einer Zeit zwischen dem 6. Jahrhundert vor und dem 2. Jahrhundert nach Christus.

Die Leber nimmt in dieser Betrachtungsweise eine zentrale Stellung ein, denn sie wurde damals als Sitz der Lebenssäfte angesehen. Die Menschen im Mittelalter strebten danach, ihr Temperament zu erkennen und ihre Lebensweise danach auszurichten. Das wirkte sich auf die gesamte Esskultur aus und auch einprägsame Ausdrücke wie die „beleidigte Leberwurst“ sind darauf zurückzuführen.

Wir bei BioProphyl sind ebenfalls der Meinung, dass die Leber diese besondere Aufmerksamkeit zurecht verdient und haben aus diesem Grund eine Rezeptur entwickelt, die explizit auf die Bedürfnisse unseres wichtigsten Entgiftungs- und Stoffwechselorgans abgestimmt ist: unser „Leberwohl“. Dieses unschlagbare Korbblütler-Quartett vereint das Gute aus Artischocke, Wermut, Löwenzahn und Mariendiestel mit Silymarin und Cholin zur Unterstützung einer gesunden Leberfunktion.

Vorschaubild zum Video Produktvorstellung Leberwohl

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Die Leber - unsere Entgiftungs- und Stoffwechselzentrale

Die Leber ist unsere größte Verdauungsdrüse und übernimmt eine ganze Reihe verschiedener Aufgaben. So ist sie unter anderem am Auf-, Ab- und Umbau von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweißen beteiligt, produziert zur Fettverdauung benötigte Gallensäuren, übernimmt eine wichtige Entgiftungsfunktion beim Abbau von Medikamenten und Alkohol und dient als Speicher für unterschiedliche Nährstoffe: Zucker speichert sie in Form von Glykogen, aber auch einige Vitamine und Spurenelemente wie Kupfer, Zink und Eisen werden in ihr für schlechte Zeiten eingelagert und bei Bedarf freigesetzt. Insbesondere beim Stoffwechsel des Vitamin D kommt ihr eine große Bedeutung zu, denn in der Leber findet einer von zwei Umwandlungsschritten des inaktiven Vitamin D in die aktive Form statt.

Eine gesunde Leber hat eine dunkelbraune Farbe und ist weich und elastisch. Sie besteht aus zwei großen und zwei kleinen Leberlappen und befindet sich zu etwa drei Vierteln im rechten und zu einem Viertel im linken Oberbauch direkt unter dem Zwerchfell. Bei Erwachsenen erreicht sie ein Gewicht von circa 1,5 bis 2 kg. Darüber hinaus ist sie in zwei Blutkreisläufe eingebunden, wie es sonst nur bei unserem Herzen der Fall ist, und wird täglich von etwa 2.000 Litern Blut durchströmt. Zuführende Blutgefäße sind die Pfortader, auch Portalvene (V. Portal hepatis) genannt, und die Leberarterie (A. Hepatica propria). Die Pfortader liefert sauerstoffarmes, aber mit Nährstoffen aus dem Darm angereichertes Blut und trägt zu 75 % zur Blutversorgung der Leber bei. Die Leber filtert dann die Nährstoffe heraus und gibt das sauerstoff- und nährstoffarme Blut über die Hohlvene wieder ab. Die Leberarterie macht die übrigen 25 % der Blutversorgung aus und versorgt die Leber mit sauerstoffreichem Blut aus dem systemischen Kreislauf.

Unsere Leber ist, wie oben bereits erwähnt, an der Verstoffwechselung aller drei Makronährstoffe beteiligt: Eiweiße, Kohlenhydrate und Fette. Sie bildet zum einen Plasma- und Transporteiweiße, die für den Transport von Stoffen an das Blut abgegeben werden, und sorgt zum anderen für einen konstanten Aminosäure- und Blutzuckerspiegel im Blut.
Aus dem Portalblut stammende Kohlenhydrate werden entweder in den Glucosestoffwechsel eingeschleust oder als Glykogen in der Leber gespeichert. Bei einem sinkenden Blutzuckerspiegel wird die Glucose dann wieder freigesetzt und an das Blut abgegeben. Überschüssige Kohlenhydrate werden in Fettsäuren und Triglyzeride umgewandelt, die entweder in der Leber gespeichert oder ins Blut abgegeben werden. Fructose, auch Fruchtzucker genannt, kann im Gegensatz zur Glucose nicht in Form von Glykogen gespeichert werden. Sie wird deshalb bei einem Überschuss in Fett umgewandelt und als solches in der Leber eingelagert. Auf diese Weise kann auch ohne übermäßigen Alkoholkonsum eine Fettleber diagnostiziert werden, die sogenannte Nicht-alkoholische Fettleber (NAFLD).

Die täglich aufgenommenen Aminosäuren und Eiweiße werden durch Um-, Ab- und Aufbauprozesse zur Erhaltung einer konstanten Blutkonzentration letztlich in Ammoniak (NH3) umgewandelt. Dieser wird durch die Leber sofort entgiftet und als Harnstoff über die Nieren ausgeschieden. Ein Großteil des im Körper vorhandenen Cholesterins wird ebenfalls in der Leber gebildet.

Wussten Sie schon, …
… dass die Leber eine ganz besondere Eigenschaft besitzt?
Geschädigtes oder bei einer Operation entferntes Gewebe kann sie zu einem bestimmten Teil neu bilden. Diese Fähigkeit macht sich beispielsweise die Transplantationsmedizin bei einer Leberspende zunutze. Einem gesunden Menschen reichen bereits ein Drittel der Lebermasse.
Doch Vorsicht: Eine unachtsame Lebensweise mit mangelnder körperlicher Aktivität und unausgewogener Ernährung nimmt sie Ihnen bei aller Widerstandsfähigkeit auf Dauer übel.

Vieles von dem, was wir täglich über unsere Nahrung aufnehmen, landet also letztendlich in unserer Leber und muss von ihr bewältigt werden. Ihre vielfältigen Aufgaben machen sie deshalb nicht nur zu unserer zentralen Stoffwechselfabrik, sondern auch zu einem lebenswichtigen Organ, auf das wir gut aufpassen sollten! Mit einer ausgewogenen, nähr- und vitalstoffreichen Ernährung können Sie Ihrer Leber etwas Gutes tun und sie bei der Bewältigung ihrer täglichen Herausforderungen und Aufgaben unterstützen.

Bittere Pflanzenextrakte zur Unterstützung der Leber

Oben haben Sie bereits erfahren, dass unsere Leber viele wichtige Aufgaben zur Erhaltung unseres Wohlbefindens übernimmt. Nicht umsonst werden wir gefragt, was uns über die Leber gelaufen ist, wenn wir schlechte Laune haben. Es gibt einige Redewendungen, die unsere Emotionen mit der Leber in Verbindung bringen, was ihre Bedeutung für unseren Organismus zusätzlich unterstreicht.
Weil die Leber für den gesamten Stoffwechsel so wichtig ist, haben wir uns zum Ziel gesetzt, sie bestmöglich bei ihrer Funktion zu unterstützen und ihr dazu wertvolle Nähr- und Vitalstoffe bereitzustellen. Letztere stammen aus sorgfältig ausgewählten Pflanzenextrakten, die wir präzise aufeinander und auf die Bedürfnisse der Leber abgestimmt haben. Denn wenn unsere Leber leidet, spüren wir davon nichts. Erst wenn sie bereits einen wesentlichen Schaden genommen hat, machen sich Anzeichen bemerkbar. Gerade deshalb sollten wir ihr besondere Aufmerksamkeit schenken.

Cholin

Cholin ist ein essentieller Nährstoff, der im Jahr 1864 von dem Chemiker Adolph F. L. Strecker entdeckt wurde. Es handelt sich um eine vitaminähnliche Substanz, auch Vitaminoid genannt, die eine Reihe wichtiger Funktionen in unserem Körper übernimmt. In unserer Nahrung ist sie sowohl in freier Form als Cholin als auch in veresterter Form beispielsweise als Phosphatidylcholin, Sphingomyelin oder Acetylcholin zu finden. In hohen Mengen kommt es vor allem in tierischen Lebensmitteln, wie Eiern, Fleisch, Fisch und Milch, aber auch in einigen pflanzlichen Lebensmitteln, wie Weizenkeimen, Nüssen und Samen, vor. Unser Organismus kann das Molekül in kleinen Mengen selbst herstellen, diese reichen jedoch nicht aus, um den Bedarf ausreichend zu decken, sodass wir auf eine Zufuhr über die Ernährung angewiesen sind. Eine adäquate Aufnahmemenge beträgt laut Europäischer Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) etwa 400 mg Cholin pro Tag. Da Cholin vor allem in tierischen Proteinquellen vorhanden ist, sollten Personen, die sich überwiegend oder ausschließlich pflanzlich ernähren, auf eine ausreichende Versorgung achten.

Cholin stellt einen integralen Bestandteil jeglicher Zellmembranen dar und spielt eine wichtige Rolle in der Verstoffwechselung und im Transport von Fetten und Cholesterin. So gelangen unter anderem mit dessen Hilfe Fettsäuren aus der Leber zu den Zellen, in denen sie benötigt werden. Bei einem Cholinmangel kann dieser Prozess nicht mehr reibungslos ablaufen, sodass das Fett nicht mehr abtransportiert werden kann und stattdessen vermehrt in die Leber eingelagert wird. Das Vitaminoid ist daher ein essentieller Nährstoff zur Unterstützung des Fettstoffwechsels und zur Aufrechterhaltung einer gesunden Leberfunktion.

Darüberhinaus bildet es die Vorstufe des Neurotransmitters Acetylcholin und des sogenannten Betains. Letzteres wird für die Aufrechterhaltung eines normalen Homocysteinstoffwechsels benötigt, indem es die Erhöhung des Homocysteinspiegels im Blut verhindert. Dieser gilt als Risikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Mariendistel

Die Mariendistel (Silybanum marianum) gehört zur Familie der Korblütengewächse und fühlt sich vor allem im Mittelmeerraum heimisch. Um die Herkunft ihres Namens rankt sich eine alte Legende, nach der die Heilige Jungfrau Maria während des Stillens etwas Milch verloren haben soll, deren Tropfen auf die Blätter der Mariendistel fielen. Diese seien seither mit ihren typischen weißlichen Flecken versehen, worauf auch ihr englischer Name „milk thistle“ (Milchdistel) anspielt.

Bereits seit der Antike wird die Mariendistel aufgrund ihrer wertvollen Eigenschaften als Heilpflanze geschätzt. Die schwarzbraunen Früchte der Pflanze bestehen jeweils zu etwa einem Viertel aus linolsäurereichem Öl und Eiweiß sowie zu 1,5 bis 3 % aus Silymarin. Bei letzterem handelt sich sich um einen Stoffkomplex aus verschiedenen sogenannten Flavanolignanen und Flavanonolen. Er wird zu einem bestimmten Anteil in den Darm-Leber-Kreislauf (enterohepatischer Kreislauf) eingeschleust. Da die Bioverfügbarkeit von Silymarin von Natur aus eher gering ist, kombinieren wir es in unserem Leberwohl mit Cholin und weiteren sekundären Pflanzenstoffen aus traditionellen Kräutern. Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass diese Kombination das Silymarin für unseren Organismus deutlich besser verfügbar macht, sodass er den bestmöglichen Nutzen aus diesen Vitalstoffen ziehen kann.

Wermut, Artischocken und Löwenzahn

Leonhart Fuchs
(1501 — 1566)

Bittere Pflanzen und Kräuterextrakte finden seit langer Zeit traditionelle Anwendung bei der Förderung der Verdauung, angefangen beim griechischen Arzt Hippokrates (460 — 360 v. Chr.) bis hin zu Leonhart Fuchs (1501 — 1566), einer der drei „Väter der Botanik“ im späten Mittelalter. Die in den Pflanzen enthaltenen Bitterstoffe regen den Speichelfluss an, stimulieren die Produktion von Magensäure und die Gallentätigkeit und fördern die Freisetzung von Verdauungshormonen und -enzymen. Auf diese Weise wurden Appetit und Verdauung damals in Schwung gebracht. Aus diesem altbewährten Wissen stammt auch der Ausdruck „bittere Medizin“.

Bitterstoffe und ihre Wirkung auf unseren Organismus sind ein beliebtes Forschungsgebiet. Derzeit sind etwa 550 verschiedene Bitterstoffe bekannt. Sie lassen sich keiner charakteristischen chemischen Struktur zuweisen, ihnen gemeinsam ist lediglich ihr bitterer Geschmack. Die Wirkung der Bitterstoffe ist trotz ihrer Unterschiede im chemischen Aufbau im Allgemeinen gleich.
Anhand ihrer Inhaltsstoffe und ihres Anwendungsbereichs werden bittere Pflanzen einer sogenannten Amara-Gruppe zugewiesen, wie die Tabelle exemplarisch zeigt.

Arzneipflanze Wirkung Amara-Gruppe
  • Artischocke
  • Enzian
  • Löwenzahn
allgemein tonisierend (im Vordergrund steht die Bitterwirkung) Amara tonica:
reine Bittermittel
  • Beifuß
  • Hopfen
  • Schafgarbe
  • Wermut
tonisierend mit zusätzlichen Eigenschaften der ätherischen Öle Amara aromatica:
Bittermittel mit ätherischen Ölen
  • Ingwer
  • Curcuma
fördern die Verdauung und Darmperistaltik Amara acria:
Bittermittel mit Scharfstoffen

Einige besonders bitterstoffreichen Vertreter sind in der Familie der Korbblütler vertreten, weshalb wir zusätzlich zur Mariendistel auch Wermut, Artischocke und Löwenzahn für unser Leberwohl ausgewählt haben.

Wermut ist vielen Menschen vermutlich eher in flüssiger Form bekannt. Als Tee hat er sich seit jeher bei Magenbeschwerden bewährt oder auch als alkoholisches Getränk in Form von Wermutschnaps oder dem berühmten Absinth, dessen Name sich von der lateinischen Bezeichnung des Wermut, Artemisia absinthium, ableitet. Neben seinem hohen Gehalt an verdauungsfördernden Bitterstoffen zeichnet er sich durch viele weitere sekundäre Pflanzenstoffe und ätherische Öle aus.
Der krautige Korbblütler stammt ursprünglich aus Sibirien und wurde im Mittelalter von Mönchen nach Mitteleuropa gebracht. Seit der Antike findet sie aufgrund ihrer Bitterstoffe Anwendung in der traditionellen Heilkunde und wurde deshalb vom Ausschuss für pflanzliche Arzneimittel (Herbal Medicinal Products Committee, HMPC) offiziell als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft. Wermut gehört zu den bittersten Kräutern Europas mit einem Bitterwert von etwa 20.000. Zum Vergleich hat Koffein einen Bitterwert von nur 8. Interessant ist, dass jeder Mensch den bitteren Geschmack unterschiedlich wahrnimmt und es sogenannte „Superschmecker“ gibt, die auch das Koffein im Kaffee als extrem bitter empfinden.
Mehr zum Thema Bitterstoffe können Sie in unserem Blogbeitrag „Bitterstoffe in Pflanzen“ nachlesen.

Die Artischocke (Cynara cardunculus) gehört, wie die Mariendistel, zu den Korbblütlern. Die wohlschmeckenden Artischockenherzen verstecken sich im Inneren des Blütenkopfes, umrahmt von dicken grünen Blättern auf denen die violette Blüte wie eine Krone thront. Auch diese Pflanze kannte man bereits im alten Ägypten. Sie war nicht nur als Delikatesse, sondern auch als Heilpflanze bekannt.
Für uns sind jedoch die Artischockenblätter viel interessanter als die -herzen, denn sie sind besonders reich an sekundären Pflanzen- und Bitterstoffen. Aufgrund ihrer langjährigen Verwendung in der Heilkunde hat das HMPC Artischockenblätter ebenfalls als traditionelles pflanzliches Arzneimittel eingestuft.

Wussten Sie schon, …
… dass die Artischocke im Jahr 2003 „Arzneipflanze des Jahres“ war? Seit 1999 wählt der Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzenkunde an der Universität Würzburg eine Pflanze aus und bestimmt sie zur Arzneipflanze des Jahres.

Löwenzahn (Taraxacum officinale), dessen Blätter an die Zähne eines Löwen erinnern, ist der letzte Vertreter unseres bitterstoffreichen Korbblütler-Quartetts. Sein Gattungsname weist bereits auf seine langjährige Verwendung als Heilpflanze hin, denn er leitet sich ab vom griechischen „taraxis“ (= Entzündung) und „akeomai“ (= ich heile). Das HMPC stuft ihn deshalb ebenfalls als traditionelles pflanzliches Arzneimittel ein. Löwenzahn zeichnet sich nicht nur durch seinen Gehalt an Bitterstoffen aus, sondern auch durch viele weitere sekundäre Pflanzenstoffe sowie Kalium und Eisen. Aufgrund seines Reichtums an basischen Mineralstoffen- und Spurenelementen zeigt er sein Können übrigens auch in unserem Basenpuffer.

Qualitätsmerkmale

Unser Leberwohl vereint ausgewählte bittere Pflanzenextrakte mit Silymarin aus Mariendistelsamen und Cholin für die optimale Unterstützung der Leberfunktion und zur Aufrechterhaltung eines normalen Fettstoffwechsels. Jede Kapsel enthält dabei jeweils 100 mg Cholin und Silymarin. Hochkonzentrierte Extrakte aus Artischocken, Löwenzahn und Wermut runden die Rezeptur ab und ergänzen sie um wertvolle Bitter- und weitere sekundäre Pflanzenstoffe.

Die Kapseln sind zudem frei von jeglichen künstlichen Hilfs- und Zusatzstoffen, zu 100 % pflanzlich und eignen sich somit optimal auch für eine vegetarische oder vegane Ernährung.
Mit unserem Leberwohl können Sie Ihre Leber mit geballter Pflanzenkraft auf natürliche und schonende Weise entlasten und Ihre tägliche Ernährung aufwerten, damit Ihnen so schnell keine „Laus über die Leber läuft“.

 

Weiterführende Literatur:

  • Eisenmann-Tappe I (2018): Humoralpathologie: Grundlagen für Prävention und Therapie. Überlieferte Wissensschätze aus Antike, Mittelalter und Moderne. Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift 2018; 4: 16–21.
  • Hahn S, Hauschild A, Schmidt B (2016): Der Verdauungstrakt. Teil 3: Leber und Gallenblase. Ernährungs Umschau | 7/2016.
  • European Food Safety Authority (EFSA) (2016): Dietary Reference Values for choline. EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies. EFS Journal 2016; 14(8):4484.
  • Vennemann FBC et al. (2015): Dietary intake and food sources of choline in European populations. British Journal of Nutrition (2015), 114, 2046–2055.
  • European Food Safety Authority (EFSA) (2016): Dietary Reference Values for choline. EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA). EFSA Journal 2016;14(8):4484.
  • Wallace TC et al. (2018): Choline. The Underconsumed and Underappreciated Essential Nutrient. Nutrition Today 53(6): 240-253.
  • Di Costanzo A, Agelico R (2019): Formulation Strategies for Enhancing the Bioabailibility of Silymarin: The State of the Art. Molecules 2019, 24, 2155.
  • Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) (2018): Artichoke leaf. Cynara cardunculus L. (syn. Cynara scolymus L.), folium. EMA/268161/2018.
  • Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) (2008): Community herbal monograph on Taraxacum officinale Weber ex Wigg., radix cum herba. EMA/HMPC/212895/2008.
  • Büring U et al. (2016): Praxis Heilpflanzenkunde. Thieme Verlagsgruppe: Stuttgart.

 

Inhaltsstoffe des Nahrungsergänzungsmittels
Name des Produkts Leberwohl
Zutaten

30,1 % Cholinbitartrat, 24,7 % Artischockenblattextrakt*, 15,4 % Mariendistelsamenextrakt*, Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle), Löwenzahnwurzelpulver,* Wermutwurzelextrakt*, Trennmittel Reisextrakt.

*Aus konventioneller Landwirtschaft.

Inhaltsstoffe, die Allergien & Unverträglichkeiten auslösen können keine
Nettofüllmenge 60 Kapseln = 48,6 g
Tagesverzehrempfehlung Täglich 1 Kapsel mit etwas Flüssigkeit zu einer Mahlzeit verzehren.
Nährstoffe pro Kapsel 100 mg Cholin, 200 mg Artischockenextrakt, 125 mg Mariendistelsamenextrakt mit 100 mg Silymarin, 100 mg Löwenzahnwurzelpulver, 12,5 mg Wermutextrakt.
Name & Anschrift des Unternehmens BioProphyl® GmbH- Erlenweg 2 - 56729 Nitz

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von Kleinkindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise


Die letzten Kundenbewertungen

Super Produkt!

Kundenmeinung von Adelina B.
Super Produkt!!! Habe bis jetzt immer Sylimarin aus der Apotheke gehabt. Da war nur Sylimarin drin.
In diesen Kapseln aber, sind noch weitere, sehr wertvolle Inhaltsstoffe enthalten. Das spricht mich sehr an! Alles tolle, hilfreiche Leberkräuter.
Auch die Verpackung der Kapseln ist super. Dunkles Braunglas mit schönem Etikett-Design. Das ist für mich viel ansprechender, als diese medizinischen Blisterverpackungen.
Die Kapseln sind gut zu schlucken und riechen angenehm. Toll finde ich auch, dass man nur eine Kapsel am Tag nehmen muss.
Das ist mein Produkt und ich kann und werde es zu 100% weiterempfehlen!!!
Zur Wirkung selbst kann ich noch nicht viel sagen. Dazu nehme ich sie noch nicht lange genug. Meine (…) ist aber schon irgendwie besser geworden!
(Veröffentlicht am 05.12.2019)
Richtig gut

Kundenmeinung von Ralf K.
Ich finde das Produkt von BIO Prophyl - Leberwohl richtig gut.
Es hat richtig gute Zusätze , ich finde es klasse das nicht nur Mariendistel in den Kapseln sind sondern auch Artischocke und Cholin. Die Kapseln bekommt man gut runter geschluckt und ich habe das Gefühl das ich etwas fitter bin , seid ich sie einnehme.
(Veröffentlicht am 29.03.2019)
sehr empfehlenswert

Kundenmeinung von enHealing Vitalstoffberatung Stefan Neuhierl
Leberwohl zeigt über Bioresonanz-Analysen und nach Rückmeldung unserer Kunden auch im Labor ausgezeichnete positive Wirkung.
(Veröffentlicht am 10.12.2018)
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