Krill-Öl Euphausia superba

  • 500 mg hochwertiges Krillöl mit 110 mg Omega 3 Fettsäuren aus umweltverträglichem und nachhaltigem Krillfang
  • deutlich höhere Bioverfügbarkeit als Fischöl aufgrund der besonderen Struktur
  • reich an natürlichem EPA und DHA, die nachweislich zu einer gesunden, normalen Herzfunktion beitragen
  • ausgezeichnete Quelle für Cholin, das zur Aufrechterhaltung einer normalen Leberfunktion benötigt wird
  • geruchs- und geschmacksneutral durch ein spezielles Filterverfahren in Fischöl-Gelatine Kapseln (keine Rinder-Gelatine)
Bewertung:
Artikel-Nr.: 8775
PZN: 10817765
Inhalt: 45 g
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Krill-Öl Euphausia superba
reich an natürlichem EPA/DHA und Astaxanthin

Die Geschichte der Antarktis

Kristallklares Wasser, glitzernde Eisberge, unendliche Eismassen und die faszinierende Mitternachtssonne, ein Zeitraum, in dem die Sonne nie untergeht. Das ist das Reich der Antarktis - dem kältesten und windigsten Kontinent der Erde.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Antarktis der letzte unerforschte Kontinent der Erde. Kein Mensch hatte bis dahin je das gefrorene „Terra Incognita“ betreten.

Im Jahr 1820 fanden unabhängig voneinander zwei Expeditionen durch das Meer des südlichen Polarkreises statt. Im Auftrag der russischen Marine war Fabian Gottlieb von Bellinghausen mit zwei Schiffen unterwegs. Zeitgleich hatte der Brite Edward Bransfield ein Schiff der Royal Navy unter seinem Kommando. Bellinghausen war vermutlich der erste, der die Antarktis am 27. Januar 1820 zu Gesicht bekam, gefolgt von Bransfield, der den neuen Kontinent einige Tage später ebenfalls entdeckte. Einer der letzten buchstäblich weißen Flecken der Landkarte, wurde also allmählich aufgedeckt. James Cook hatte mit seiner Mannschaft im Jahr 1773 zwar den südlichen Polarkreis bereits mehrfach überquert, war der Antarktis jedoch nur auf etwa 120 Kilometer nahe gekommen, da ihn die dicken Eismassen zur Umkehr zwangen. Wussten Sie, dass dieser auch maßgeblich an der Entdeckung des Vitamin C beteiligt war?

Berühmtheit erlangte die Antarktis schließlich durch den Briten Robert F. Scott und den Norweger Roald Amundsen, die sich im Jahr 1911 ein dramatisches Wettrennen zum geographischen Südpol lieferten. Amundsen erreichte das Ziel dank seiner 52 Schlittenhunde als Erster und hisste dort die norwegische Flagge. Scott erreichte das Ziel 34 Tage später und musste vor Ort leider feststellen, dass sein Konkurrent schneller gewesen war und er als Verlierer aus dem Rennen hervor ging.

Krill - mehr als nur „Fischfutter“

Seit ihrer Entdeckung zieht die Antarktis durch ihre einzigartige Lebenswelt immer mehr Forscher und Wissenschaftler in ihren Bann und sorgt auch bei uns für Staunen und Faszination. Sie zeichnet sich nicht nur durch eisige Weiten, sondern auch durch ihre beeindruckende Artenvielfalt aus. Vermutlich kommen Ihnen nun zuerst die Pinguine oder Robben an Land in den Sinn. Doch auch in den Meeren tummeln sich zahlreiche Tiere. Mehr als 10.000 verschiedene Arten sind dort beheimatet, darunter Wale und Abertausende von winzigen Lebewesen, zu denen auch der Krill gehört.

Krill (Euphausia superba) ist eine Kleinkrebsart, die ausschließlich in den klaren, sauberen Gewässern rund um die Antarktis im südlichen Ozean vorkommt. Deshalb werden die kleinen Krebstiere auch als „antarktischer“ Krill bezeichnet. Sie gehören zu den Leuchtgarnelen und produzieren Lichtimpulse, mit deren Hilfe sie untereinander kommunizieren. Zu mehreren Tausend Tieren leben sie in großen Schwärmen. In einem Kubikmeter Wasser können sich so bis zu 30.000 dieser winzigen Krebse befinden.

Der Name „Krill“ stammt aus dem Norwegischen und bedeutet übersetzt „Walfutter“. Stellen Sie sich so einen riesigen Buckelwal, zu dessen Hauptnahrung Krill gehört, doch einmal vor. Um an ihre Nahrung zu gelangen, wenden sie eine clevere Taktik an. Zunächst umkreisen sie ihre Beute, wie beispielsweise einen Krill-Schwarm, und stoßen dabei Luft aus. So umgibt den Schwarm ein Netz aus Luftblasen, wodurch er nicht mehr entkommen kann. Mit geöffnetem Maul schwimmt der Buckelwal dann in den Krill-Schwarm hinein und kann sich an einem üppigen Buffet erfreuen. Was denken Sie, wie viel Krill ein Wal an einem Tag verschlingen kann?

Ein ausgewachsener Buckelwal mit einer Länge von etwa 15 Meter kann täglich bis zu 1,5 Tonnen Nahrung aufnehmen. Ein einzelner Krill wiegt durchschnittlich 2 g. Daraus ergibt sich eine beeindruckende Menge von 750.000 Kleinkrebsen, die so ein Wal am Tag verzehrt. Haben Sie gut geschätzt?

Robben, Wale, Meeresvögel, Pinguine und zahlreiche Fischarten schätzen den Krill aufgrund seines idealen Nährstoffprofils ebenfalls als Nahrungsquelle. Wir haben ihn daher genauer unter die Lupe genommen, denn er liefert nicht nur essentielle Fettsäuren, sondern auch weitere Vitalstoffe mit besonderen Eigenschaften.

Die Besonderheit des Krill-Öls

Krill steht am Anfang der Nahrungskette und ernährt sich von mikroskopisch kleinen Algen. Diese sind so winzig, dass wir sie mit bloßem Auge nicht erkennen können. Sie besitzen einen hohen Gehalt an Astaxanthin, einem natürlichen Farbstoff, der dem Krill seine charakteristische, orange-rote Farbe verleiht. Das gleiche Phänomen können Sie zum Beispiel auch bei Flamingos oder bei Lachsen beobachten. Ohne Astaxanthin wäre das Federkleid der Flamingos nicht rosa, sondern weiß.

Wussten Sie schon...
…dass 60 % aller Fettsäuren der Retina (Netzhaut des Auges) und 40 % der mehrfach ungesättigten Fettsäuren unseres Gehirns aus DHA bestehen?

Ferner sind die Krebse reich an den für uns so wichtigen Omega-3-Fettsäuren, besonders EPA (Eicosapentaensäure) und DHA (Docosahexaensäure), sowie an Cholin. Im Unterschied zu herkömmlichen Fischöl sind die hochwertigen Omega-3-Fettsäuren im Krill-Öl nicht an Triglyzeride, sondern an Phospholipide gebunden, die einen wesentlichen Baustein unserer Zellmembranen bilden.

Wir bestehen nämlich aus über 100.000 Milliarden Zellen und jede einzelne ist umgeben von einer Doppelschicht aus Phospholipiden. Durch die Bindung an genau solche Phospholipide weisen die Omega-3-Fettsäuren eine deutlich höhere Bioverfügbarkeit auf und können vom menschlichen Organismus besonders leicht verwertet werden. Sie werden effizienter absorbiert und gelangen somit schneller in den Blutkreislauf und zu den Zielgeweben.

Cholin, ein weiterer Bestandteil des Krill-Öls, ist am Fett- und Cholesterinstoffwechsel in der Leber beteiligt und trägt nachweislich zur Aufrechterhaltung einer normalen Leberfunktion bei. Die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt eine tägliche Aufnahme von 400 mg Cholin, um unsere Leberfunktionen aufrecht zu erhalten.

Als Anfangsglied der Nahrungskette sind die kleinen Krebse zudem deutlich weniger mit Schadstoffen belastet und frei von Antibiotika, die in der Fischzucht häufig eingesetzt werden.

Was sind EPA und DHA?

EPA und DHA

EPA und DHA sind langkettige Omega-3-Fettsäuren, die für unseren Körper essentiell sind und täglich über die Nahrung zugeführt werden sollten. In geringem Umfang kann unser Körper diese auch aus Alpha-Linolensäure selbst bilden. Diese Umwandlung findet jedoch nur in begrenztem Maße statt, da das hierfür benötigte Enzym, die Delta-6-Desaturase, nur eine limitierte Aktivität besitzt. Gleichzeitig wird es nämlich auch für die Umwandlung von Omega-6-Fettsäuren in höher gesättigte Fettsäuren benötigt, sodass die beiden Stoffwechselabläufe um das selbe Enzym konkurrieren.

Alpha-Linolensäure kann EPA und DHA daher unter normalen Ernährungsbedingungen nicht ersetzen. Darüber hinaus entscheidet das Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren darüber, wie viel EPA und DHA gebildet werden. Es gilt: Je kleiner das Verhältnis der beiden Fettsäurearten ist, desto größer ist die Chance, dass EPA und DHA gebildet werden können. Idealerweise sollte laut Fachgesellschaften das Verhältnis von Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren 5 zu 1 betragen. Unsere westliche Ernährungsweise weist jedoch ein reales Verhältnis von 20 zu 1 auf.

Ein hilfreiches Werkzeug zur Beurteilung der Versorgung mit essentiellen Omega-3-Fettsäuren ist der sogenannte Omega-3-Index. Er gibt an, welchen Anteil EPA und DHA am Gesamt-Fettsäuregehalt in den roten Blutkörperchen ausmachen. Wünschenswert ist ein Index von mindestens 4 %, im Optimalfall liegt er sogar bei etwa 8 %.

Regionen, in denen der Omega-3-Index der Bevölkerung hoch ist, sind beispielsweise Länder wie Japan, Südkorea und Skandinavien (insbesondere Dänemark, Norwegen und Grönland), auf deren Speiseplan häufig Fisch zu finden ist. Moderate EPA- und DHA-Level wurden zum Beispiel in Finnland, Schweden,Tunesien, Island und Chile gemessen. Nord-, Mittel- und Südamerika sowie viele europäische Länder weisen hingegen niedrige Indizes auf. Gemein sind diesen Ländern die westlichen Ernährungsgewohnheiten, die durch industriell verarbeitete Lebensmittel und einen geringen Verzehr von Fisch charakterisiert sind. Auch wir in Deutschland weisen tendenziell einen niedrigen Index auf.

EPA und DHA Index

Warum sind Omega-3-Fettsäuren für uns so wichtig?

Bereits in den 1960er Jahren machte der Ernährungswissenschaftler Ancel Keys die interessante Beobachtung, dass in Griechenland und Süditalien Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, seltener aufzutreten schienen als in Nordeuropa oder in den USA. Als Grund dahinter vermutete er die mediterrane Ernährungsweise der Mittelmeer-Regionen.

Doch was genau macht die mediterrane Ernährung so gesund? Sie zeichnet sich durch einen hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln aus, darunter vor allem Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, pflanzliche Fette aus Nüssen, Samen und Olivenöl sowie durch fettreiche Fischarten, wie Lachs, Makrele oder Hering. Milchprodukte, Fleisch und Wurstwaren, besonders rotes Fleisch, kommen hingegen nur selten auf den Teller. Dadurch liefert die mediterrane Ernährung besonders viele Omega-3-Fettsäuren.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt zur Aufrechterhaltung einer normalen Herzfunktion 250 mg EPA und DHA pro Tag, die sich abhängig von der gewählten Fischsorte über ein bis zwei Fischmahlzeiten pro Woche abdecken lassen. Besonders reich an EPA und DHA sind fettreiche Salzwasserfische, wie die bereits zuvor erwähnten Sorten Lachs, Hering oder Makrele.

Omega-3-Fettsäuren üben nachweislich einen positiven Einfluss auf das gesamte Herz-Kreislauf-System aus. In Studien konnte nachgewiesen werden, dass besonders die Fettsäuren EPA und DHA zu einer gesunden, normalen Herzfunktion beitragen. In den meisten Studien wurden allerdings hohe Dosierungen verwendet, die mit unserer üblichen Ernährung in der Regel nicht erreicht werden. Zur Optimierung Ihrer Omega-3-Versorgung können Sie daher auf hochwertige Supplemente zurückgreifen.

Qualitätsmerkmale

Weltweit gibt es nur wenige Rohstofflieferanten, die sich auf Krill-Öl spezialisiert haben. Wir entschieden uns aufgrund der hohen Qualität, Nachhaltigkeit und Transparenz für Aker BioMarine. Dieses Unternehmen hat sich zu einem umweltverträglichen und nachhaltigen Krill-Fang verpflichtet. Als einziges Krillprodukt wurde SuperbaTM von Aker BioMarine vom Marine Stewardship Council (MSC), einer internationalen unabhängigen und gemeinnützigen Organisation für nachhaltigen Fischfang, zertifiziert. Um von der MSC als nachhaltige Fischerei ausgezeichnet zu werden, müssen drei Grundprinzipien erfüllt werden:

  1. Der Fischbestand ist und bleibt in einem gutem Zustand.
  2. Der Lebensraum Meer wird geschont, Auswirkungen der verwendeten Fanggeräte auf den Meeresboden sind gering und ungewollter Beifang wird minimiert.
  3. Das Management ist wirksam und reagiert auf veränderte ökologische Gegebenheiten schnell und angemessen.

Aker BioMarine setzt auf schonende Fangmethoden, da die kleinen Krebstiere sehr empfindlich gegenüber Stress sind. So kann der Krill stressfrei und frisch in den Verarbeitungsbereich des Schiffes transportiert werden, wo er unmittelbar weiterverarbeitet wird.

Die schonende und direkte Weiterverarbeitung sorgt dafür, dass ein qualitativ hochwertiges Produkt entsteht, in dem alle wertgebenden natürlichen Inhaltsstoffe des Krills erhalten bleiben. Durch ein besonderes Herstellungsverfahren sind die Kapseln zudem sehr bekömmlich. Ein unangenehmes Aufstoßen nach der Einnahme, wie es häufig bei Fischöl-Kapseln der Fall ist, tritt nicht ein.

Unser hochwertiges Krill-Öl hinterlässt zudem - im Gegensatz zu Fischöl-Kapseln - keinen unangenehmen „fischigen“ Geschmack im Mundraum und auch den häufig bekannten und vielfach gefürchteten Fisch-Geruch in der Dose konnten wir nahezu vollständig beseitigen. Mithilfe eines neuen, aufwendigen und speziellen Entsalzungsverfahrens wird dem Öl der Geruch entzogen. Es erhält dadurch eine leicht hellere Farbe bei gleichbleibender Qualität. Der Gehalt an wertvollen Omega-3-Fettsäuren bleibt identisch hoch. So sind die Kapseln auch für empfindliche Gemüter gut verträglich. Des Weiteren sind unsere Kapseln lange haltbar ohne „ranzig“ zu werden und bestehen aus hochwertiger Fischöl-Gelatine anstatt aus der sonst gerne einfach verwendeten Rinder-Gelatine.

Wir legen großen Wert auf Nachhaltigkeit

Die Antarktis ist das am stärksten geschützte Gebiet der Erde mit den schärfsten Umweltschutzmaßnahmen, die jemals international erarbeitet wurden. Seit 1959 ist der Abbau von Rohstoffen streng verboten und die Antarktis ein Naturreservat, das dem Frieden und der Wissenschaft gewidmet ist. Daher gelten auch für den Krillfang strenge Regeln.

Krillfang Regulation

Seit dem Jahr 1980 wird der Krillfang von der „Commission for the Conservation of Antarctic Marine Living Resources“ (CCAMLR) reguliert. Sie verabschiedet jährlich einen Maßnahmenkatalog zur Erhaltung der antarktischen Gewässer und legt fest, wie viel Krill in welchen Gebieten gefangen werden darf, wie viel Beifang zulässig ist und welche sonstigen Bedingungen Fangbetriebe erfüllen müssen. Keine andere Fischart wird so streng überwacht und geregelt wie die Krillfischerei. Die maximale Menge an Krill, die jährlich gefangen werden darf, basiert auf einem Prozentanteil der gesamten Biomasse. Für den Südatlantik existiert ein Limit von 620.000 Tonnen pro Jahr. Bei einem Gesamt-Krillbestand von 60,3 Millionen Tonnen entspricht dies gerade einmal einem Anteil von etwa einem Prozent. Der tatsächliche durchschnittliche Krillfang der letzten Jahre betrug nur etwa 200.000 Tonnen pro Jahr und liegt damit sogar weit unterhalb dieser Grenze.

Da die Antarktis ein einzigartiger und besonderer Ort ist, hat die CCAMLR zusätzlich ein Überwachungssystem des gesamten Ökosystems initiiert. Mit dessen Hilfe können Umweltveränderungen rechtzeitig erkannt und der Status anderer Tierarten, die auf Krill als Nahrungsquelle angewiesen sind, festgestellt und beurteilt werden.

Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass die Fischerei von Krill im Vergleich zu anderen Fischarten die nachhaltigste ist. Darüber hinaus ist es aufgrund der großen Biomasse des Krills höchst unwahrscheinlich, dass andere Tierpopulationen, wie beispielsweise Robben, Wale und Pinguine, in der Deckung ihres Nahrungsbedarfs beeinträchtigt werden. Anhand der folgenden Illustration können Sie sehen, welche Mengen an Krill jeweils die Nahrung anderer Tierarten und die Fischerei ausmachen:

Krillbestand

Warum ist Nachhaltigkeit und der Schutz der Meere so wichtig?

Wir wissen heute, dass schlecht regulierte Fischerei und die Ausbeutung natürlicher Ressourcen dazu geführt haben, dass 85 % der weltweiten Fischbestände entweder überfischt oder ausgelastet sind. Meeresschutzgebiete sind für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen unverzichtbar und stellen eine wichtige Ergänzung zum Management nachhaltiger Fischerei dar. Sie tragen dazu bei, die vielfältige Lebenswelt in den Ozeanen zu erhalten und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Bedrohungen, wie beispielsweise dem Klimawandel, zu stärken. Empfindliche Lebensräume werden geschont und gefährdete Arten geschützt, was zur Erhaltung des gesamten marinen Ökosystems beiträgt.

Bis zum Jahr 2050 werden schätzungsweise etwa 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Die Versorgung einer solch riesigen Bevölkerungszahl sicherzustellen und das bei einem möglichst geringen CO2-Aufkommen, stellt eine enorme Herausforderung dar und erfordert ausgeklügelte Strategien. Es handelt sich um eine Gratwanderung zwischen den drei Anforderungen die Nahrungslücke zu schließen, die wirtschaftliche Entwicklung zu unterstützen und die daraus resultierenden Umweltbelastungen zu reduzieren. Um die Menschheit jedoch mit genügend Nahrung aus dem Meer nachhaltig versorgen zu können, werden Aquakulturen angelegt. Diese wiederum sind von Wildfischereien abhängig, damit zum einen die Gesundheit der Zuchtfische gewährleistet und das natürliche, die menschliche Gesundheit fördernde Gleichgewicht der Omega-3-Fettsäuren aufrechterhalten wird.

Das Ziel Nr. 14 der insgesamt 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals) ist, „Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne nachhaltiger Entwicklung [zu] erhalten und nachhaltig [zu] nutzen*. Klar definierte Meeresschutzgebiete einzurichten, die von jeglicher Fischerei ausgenommen werden, ist jedoch schwierig umzusetzen, da sich die Meeresbewohner zwischen verschiedenen Zonen bewegen und so oft ihren „Wohnort“ wechseln. Wir sind der festen Überzeugung, dass nachhaltige Fischerei und Meeresschutzgebiete koexistieren können. Aus diesem Grund haben wir uns auch für unseren Kooperationspartner, Aker BioMarine, entschieden. Die Menge der Krill-Biomasse wird regelmäßig neu geschätzt, Entwicklungstrends beobachtet und die Daten wissenschaftlich dokumentiert. In den letzten Jahren blieb sie weitgehend konstant.

Um die Nachhaltigkeit der Krill-Fänge gemäß der von der CCAMLR festgelegten Betriebsanforderungen sicherzustellen, befindet sich an Bord jedes Schiffes ein unabhängiger Beobachter, der die Fangmenge ordnungsgemäß dokumentiert und meldet. Weiterhin wird die Menge des Beifangs auf ein Minimum reduziert und dies ebenfalls regelmäßig von dem MSC kontrolliert. Aker BioMarine erhielt diesbezüglich vom MSC, verglichen mit anderen Fangbetrieben, eine besonders gute Bewertung und entspricht den Standards in vollem Umfang.

Krillbestand

Nachhaltigkeit beschränkt sich darüber hinaus nicht nur auf die einzelne Fischart, sondern muss das gesamte Ökosystem in Betracht ziehen. Die Fangmenge für Krill wird, wie oben bereits ausgeführt, auf Basis des Wohlergehens aller anderen Lebewesen im antarktischen Ökosystem festgelegt. Da Krill eine Nahrungsquelle für eine Vielzahl von Meeresbewohner darstellt, ist das Fanglimit vorsorglich noch niedriger angesetzt, als es bei anderen Fischarten üblich ist.

Das folgende Video veranschaulicht Ihnen den Herstellungsprozess des Krill-Öls sowie die Fang-Philosophie von Aker BioMarine:

Vorschaubild zum Darmsanierungsvideo
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Seit 1991 haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Sie mit natürlichen, reinen Nährstoffen und ehrlichen Produkten zu versorgen, mit denen Sie ihre tägliche Ernährung ideal ergänzen können. Aus diesem Grund verzichten wir bei all unseren Produkten auf den Zusatz von künstlichen Aromen, Farb- und Konservierungsstoffen. Wir wählen unsere Rohstoffe sorgfältig und gewissenhaft aus und garantieren Ihnen so ein qualitativ hochwertiges und schadstofffreies Produkt.

Bei allen weiteren Fragen zu unserem Krill-Öl, zum Thema Nachhaltigkeit oder zu natürlicher Nahrungsergänzung stehen wir Ihnen gerne telefonisch unter 02656 / 952 380 oder per E-Mail an [email protected] zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie!

 

Weiterführende Literatur:

  • * Statistisches Bundesamt (2019): Sustainable Development Goals. Ziel 14: Leben unter Wasser. https://sustainabledevelopment-germany.github.io/14/. Zugriff: 20.08.2019.
  • Altomare R et al. (2013): The Mediterranean Diet: A History of Health. Iran J Public Health. 2013; 42(5): 449-457.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (2016): Regelmäßig Fisch auf den Tisch! Presseinformation: Presse, DGE aktuell, 2016 09/2016. https://www.dge.de/presse/pm/regelmaessig-fisch-auf-den-tisch/. Zugriff: 31.07.2019
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (2015): Evidenzbasierte Leitlinie. Fettzufuhr und Prävention ausgewählter ernährungsmitbedingter Krankheiten. 2. Version.
  • Swanson D, Block R, Mousa SA (2012): Omega-3 Fatty Acids EPA and DHA: Health Benefits Throughout Life. Adv. Nutr. 3: 1–7, 2012.
  • Köhler A et al. (2015): Bioavailability of fatty acids from krill oil, krill meal and fish oil in healthy subjects–a randomized, single-dose, cross-over trial. Lipids Health Dis. 2015; 14: 19.
  • Ulven SM, Holven KB (2015): Comparison of bioavailability of krill oil versus fish oil and health effect. Vasc Health Risk Manag. 2015; 11: 511–524.
  • Oscarsson J, Hurt-Camejo E (2017): Omega-3 fatty acids eicosapentaenoic acid and docosahexaenoic acid and their mechanisms of action on apolipoprotein B-containing lipoproteins in humans: a review. Lipids Health Dis. 2017; 16: 149.
  • European Food Safety Authority (2016): Dietary Reference Values for choline. EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA). EFSA Journal 2016;14(8):4484
  • Arbeitskreis Omega-3 (2002): Bedeutung und empfehlenswerte Höhe der Zufuhr langbettiger Omega-3-Fettsäuren. Ernährungs Umschau 49 (2002) Heft 3.
  • Marine Stewardship Council: Die MSC-Standards. https://www.msc.org/de/. Zugriff: 02.08.2019.
  • KD Stark et al. (2016): Global survey of the omega-3 fatty acids, docosahexaenoic acid and eicosapentaenoic acid in the blood stream of healthy adults. Progress in Lipid Research 63 (2016) 132-152.

 

Inhaltsstoffe des Nahrungsergänzungsmittels
Name des Produkts Krill-Öl Euphausia superba
Zutaten 66,6% natürliches Krillöl (Extrakt aus Antarktis Krill Euphausia superba), Fischöl-Gelatine (Kapsel), Feuchthaltemittel Glyzerin, Wasser.
Inhaltsstoffe, die Allergien & Unverträglichkeiten auslösen können Nicht geeignet bei Fisch- und Schalentierallergie.
Nettofüllmenge 60 Kapseln = 45 g
Tagesverzehrempfehlung 1 - 2 Kapseln mit etwas Flüssigkeit verzehren.
Nährwerte pro 100 g
(pro Kapsel)
Brennwert 3.515 kJ (855 kcal), (17,6 kJ (4,5 kcal)); Fett 95 g (475 mg), davon gesättigte Fettsäuren 23 g (115 mg), ungesättigte Fettsäuren 41 g (205 mg); Eiweiß <1 g (<5 mg); Kohlenhydrate 0 g; Natrium 0,7 g (3,5 mg); Zucker 0 g.
Nährstoffe pro Kapsel
(pro 2 Kapseln)
Krillöl 500 mg (1.000 mg). Diese enthalten Phospholipide 200 mg (400 mg); Omega-3-Fettsäuren 110 mg (220 mg), davon EPA 60 mg (120 mg) und DHA 27,5 mg (55 mg); Cholin 25 mg (50 mg), Astaxanthin 50 µg (100 µg). 
Name & Anschrift des Unternehmens BioProphyl® GmbH - Erlenweg 2 - 56729 Nitz

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von Kleinkindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Super-Produkt! Benutze schon seit über 10 Jahren Omega 3 Fischöl, aber ab sofort bleibt es beim Krill-Öl ...

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Kundenmeinung von Karin Lindemann
Super-Produkt! Benutze schon seit über 10 Jahren Omega 3 Fischöl, aber ab sofort bleibt es beim Krill-Öl
(Veröffentlicht am 04.05.2014)
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