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Szenenbild Michael Schlimpen im Interview mit Dennis Devooght

Heilpraktiker Michael Schlimpen: "Hinterbächlers Ernteparadies"

Hinterbächlers Ernteparadies - das sind 6.500 Quadratmeter Gemüse- und Obstanbau im Sinne der Kreislaufwirtschaft und Permakultur. Ein Gespräch mit Michael Schlimpen über Permakultur und eine Zukunft des Gartenbaus mit der Natur statt gegen sie.

Bei dem folgenden Text handelt es sich um eine Mitschrift. Im Wesentlichen gibt es den Inhalt eines unserer Videoaufzeichnungen wieder, die wir im Rahmen unseres Formats "BioProphyl & Gäste") erstellt haben. Für die bessere Lesbarkeit weicht der Text an manchen Passagen geringfügig ab, wobei der Inhalt im Kern belassen wurde.

Die hier vorliegende Interviewmitschrift mit Michael Schlimpen wurde am BioPropyhl Stammsitz in Nitz im September 2018 aufgenommen.


Selbstversorgergärten in der Eifel

Dennis Devooght (Dennis): Herzlich willkommen bei BioProphyl, Freunde. Mein Name ist Dennis Devooght, und neben mir sitzt Michael Schlimpen. Hallo Michael, ich darf dich wieder begrüßen heute.
Wir haben heute ein ganz anderes Thema, weil Michael ist ja nicht nur Heilpraktiker in der Heupenmühle, ab nächstes Jahr, ab 2019, dann auch im Gesundheitscenter in Kelberg, und Redner und Experte und Referent und und und... Du hast dich auch noch einem ganz anderen Thema verschrieben. Er hat nämlich einen Garten, wenn man das so sagen darf, ein Ernte-Paradies.
Wenn ich jetzt die Quadratmeter-Anzahl sage, dann kann man schon mal ruhig auch schlucken. 6.500 Quadratmeter sind das, die du nebenbei ein bisschen bewirtschaftest. Warum? Also, warum tut man sich das an? Warum macht man das?


Michael Schlimpen (Michael): Ja, es ist also definitiv eine berechtigte Frage. Bei mir war so, die Liebe zu den Pflanzen, zu den Heilpflanzen, ist mir einfach in die Kinderwiege gelegt worden. Und wenn du halt frisch Heilpraktiker bist, habe ich eine komplette Phyto- und Aromatherapie-Ausbildung gemacht, wo wir halt auch selber Salben angemischt haben oder Massageöle etc.. Und wenn du deine Praxis aufmachst, dann hast du einfach noch nicht so eine Patientenquote. Da hast du auch Zeit, wirklich für jeden Patienten individuell irgendwas zu mischen.
Nur wenn du natürlich irgendwann mal über zehn Jahren deine Praxis hast, dann macht man das einfach nicht mehr. Und irgendwann ist mir aufgefallen, dass ich mich einfach nur noch sehr, sehr theoretisch mit den Pflanzen beschäftige, mit Inhaltsstoffen und Indikationen. Du kriegst dann neue Präparate, du guckst die Rezepte an, aber unterm Strich, was mir wirklich gefehlt hat sind die dreckigen Hände. Also einfach mal wieder mit anpacken.
Dann ist natürlich Ernährung in der Naturheilpraxis ein großes Thema und ja, dann gibt es halt regional und gut, aber ist halt dann oft trotzdem irgendwo Baden-Württemberg. Und du weißt einfach gar nicht mehr genau, wo kommen die Nahrungsmittel her. Dann gibt es Bio-Paprika für vier Euro im Bioladen, dann gibt es aber auch die Bio-Paprika für einen Euro fünfzig, beispielsweise aus Spanien in einer Folie.


Dennis: Regional ist ohnehin ganz schwierig, mittlerweile ist ganz Europa, der EU-Raum, regional.


Michael: Und dann kam halt so der nächste Schritt, einfach, wie gesagt, dass wir wieder mehr Arbeiten mit den Pflanzen und einfach so auch wissen, woher kommt das Essen auf dem Teller. Und das ist halt schon irgendwie cool. Früher haben wir dann so für Montag, Dienstag, Mittwoch, so Ernährungspläne gemacht, damit meine Frau wusste, was sie einkaufen kann. Und heute ist es eher so, um Gottes Willen, der Mangold, wir müssen halt irgendwas mit Mangold machen, du gehst halt einfach raus. Und das hat ein ganz anderes, ganz anderes Gefühl.


Dennis: Jetzt bist du ja im Prinzip Nachbar von uns, eigentlich. Also die Heupenmühle ist nicht so weit entfernt von unserem Firmensitz in Nitz. Die Eifel, habe ich ja gelernt von dir, ist da nicht so ganz einfach, wenn man entsprechend etwas erwirtschaften möchte.


Michael: Genau, also zumindest im großen Stil. Wir haben wir alle früher unsere kleinen Selbstversorgergärten gehabt, aber der Kreisbauernverband sagt ganz klar, also Gemüseanbau in der Eifel in großem Stil geht nicht, einfach aus klimatischen Faktoren raus, sehr schweren lehmigen Boden hier, kennt jeder, der schon mal in der Eifel angefangen hat, ein größeres Beet umzugraben. Und ja, es ist halt definitiv erst mal eine Herausforderung.


Dennis: Jetzt ist das Thema, bei dir im Grunde genommen also auch noch wegen noch ein paar anderen Punkten auf die wir gleich zu sprechen kommen, ja sogar in den Medien gewesen. Also der Südwestrundfunk war da gewesen, hat mit dir ein Radiointerview geführt, um auf dieses Thema noch mal aufmerksam zu machen. Und weil du nutzt ja ein spezielles Verfahren, um diesen Widrigkeiten der Eifel entgegenzuwirken, und das nennt sich Permakultur.


Michael: Genau.


Dennis: Genau, was bedeutet das.


Was ist Permakultur - permanente Agrikultur?

Michael: Das ist ein Begriff, den gibt es auch schon seit den 70er Jahren, ist in Australien und Neuseeland geprägt worden und steht eigentlich nur für permanente Agrikultur. Weil es gibt eine Sache, die der Boden nicht kann, und das ist blank liegen.
Das heißt, jeder hat die Erfahrung gemacht, dass im Oktober das Beet umgegraben wurde, man hat vergessen im Frühjahr einzusäen, und im Mai wächst alles Mögliche, nur nicht das, was man haben will. Also hat man sich angeguckt, wie macht die Natur das eigentlich, und das ist so die Basis der Permakultur, dass man sich einfach diese natürlichen Kreisläufe anschaut.
Und wenn man sehen will, wie ein perfekter Boden aussieht, muss man nur in den Wald gehen. Also der mulcht halt immer wieder durch die Blätter, dann kommt mal eine Wildsau, die tritt immer mal so ein bisschen was irgendwo um, da gibt es Unterholz, da wird in verschiedenen Dimensionen angebaut.
Wir haben hier unseren regionalen Förster, der Peter Wohlleben, er hat ja da sehr schöne Bücher darüber geschrieben, was da im Wald alles los ist. Ja, und dann versucht man sich diese Prinzipien, wie die Natur so was so macht, in den eigenen Garten mit reinzunehmen. Und wie gesagt, es geht einfach darum, diese permanente Kultur des Bodens hinzubekommen. Und entweder geht man in Mischkulturen, dass man viel, viel engeren Bewuchs machen kann, oder aber einfach, dass man Boden abmulcht um Unkrautwuchs zu unterdrücken. Wie auch immer.


Dennis: Wie gehst du das Thema Schädlingsbekämpfung an? Denn die Natur nimmt auch keine Rücksicht auf das, was du ernten möchtest.


Michael: Genau. Der Idealfall ist immer, dass man sich nicht oder sehr wenig mit Schädlingen rumschlagen muss. Also ein neuer Trend sind ja so diese Steingärten vor den Häusern, das hat nichts mehr mit Artenvielfalt zu tun. Es werden immer weniger Vögel, immer weniger Insekten, weil wir den nicht genug zu fressen geben.
Und für jeden Gärtner ist Schnecken natürlich das ganz große Thema. Und spannenderweise habe ich seit zwei Jahren überhaupt gar keine Schnecken-Probleme. Es ist ja so, ich sammle irgendwo 20, 30 Schnecken ab, aber auf irgendwo ein- 2.000 Quadratmeter, wo wir die die Kern-Bewirtschaftung haben. Eine Freundin hat mir letztens ein Foto geschickt, die hatte 20 Schnecken auf einem Kohlkopf sitzen, das macht dann keinen Spaß.
Und wir haben halt einfach ganz viel mit Wild-Hecken gearbeitet, mit ganz vielen unterschiedlichen Bepflanzungen, alle möglichen Rückzugs-Orte, wo man einfach mal Steinhügel gelassen hat, eine Totholz-Hecke. Und je mehr unterschiedliches Leben du bekommst, umso weniger hat natürlich auch einen Schädling irgendwo eine Chance, sich alleine dann durchzusetzen. 


Obstbauveredelung und alte Sorten

Dennis: Ok, das ist ein guter Tipp, es geht natürlich jetzt vor allem um das private Segment. Da kann man versuchen darauf zu achten. Die andere Thematik, die da auch noch mit dazu kommt, du beschäftigt dich auch mit alten Sorten, also Apfelsorten beispielsweise, also das kam in diesen Radiobeitrag beispielsweise auch. Also das ist ja auch ein ganz spezielles Thema, also diese alten Sorten. Warum, wie kommst du darauf?


Michael: Das war eher zufällig. Wir hatten in der Permakultur-Ausbildung, die ich gemacht habe, das war eines der ersten Themen. Und Obstbaumveredelung war für mich überhaupt gar kein Thema gewesen. Und irgendwie hat es mich dann aber total gepackt. Und dann ist der erste Baum, den ich veredelt habe, auch direkt angegangen. Und dann hatte ich sehr viel Kontakt mit dem Ausbilder, der mich in dieses Thema eingeführt hat. Und plötzlich war halt einfach so das Thema alte Sorten auf dem Tisch.
Und das ist jetzt für mich als Heilpraktiker dahingehend auch interessant, weil es gibt natürlich immer mehr Menschen, die auf Apfel und andere Obstsorten reagieren. Und da gibt es gerade eine ganz aktuelle Studie aus Österreich, wo man festgestellt hat, dass man mit dem Verzehr von diesen ganz alten regionalen Sorten teilweise wie so eine Desensibilisierung machen kann. Das also in vielen Fällen auch wieder neuere Sorten, warum auch immer man die dann noch essen sollte, auch wieder vertragen werden können.
Und es gibt halt einfach hier in der Eifel alle möglichen verschiedenen Apfel- / Birnensorten, die hier seit 2-300 Jahren schon immer angebaut worden sind. Die sich natürlich auch super an dieses Klima und diesen Boden hier entsprechend angepasst haben. Und es ist halt einfach auch so, wie ein Hobby, weil du machst viele Veredelungen im Winter, so von Januar bis März.
Ist für viele ja so eine tote Zeit, und ich habe festgestellt, ist fast besser wie Meditieren. Also, wenn man einfach so dann im Schnitttechniken machst und tüddelst die Bäume dann so auf und hast deine Kanne Tee und einen Heizpilz und sitzt da draußen da im Januar und heißt etwa vier Stunden eine Hohe, ist halt auch ein schöner Ausgleich gegenüber dem hektischen Alltag.


Dennis: Ja das stimmt, vor allem wenn man so viel reist, wie du auch. Du hast schon eben darauf hingewiesen auf Ausbildung. Das muss man irgendwie lernen. Woher hast du das ganze Wissen, das kommt nicht von ungefähr. Und du bist ja auch noch sehr bewandert in den anderen Themen. Wir hatten ja bereits gesprochen, das ist nicht dein einziges Thema, wie z.B. Darmgesundheit, und und und. Wo war dann noch die Zeit für dieses Wissen?


Michael: Ich kann mich daran erinnern. Ich war 2015 zum ersten Mal am Krameterhof in Lungau in Österreich gewesen, weil der Josef Holzer auf 45 Hektar seine Permakultur Hof betreibt. Ja und ich weiß noch, das war so ein 4 Tagesseminar so einfach mal Einführung in die Permakultur. Und ich lag am zweiten Abend im Zelt auf dem Campingplatz und hatte so insgeheim gehofft, dass das nichts für mich ist.
Weil ich wusste Kosten, du musst dann da nach Österreich fahren, aber am zweiten Tag war klar das ist so unfassbar, was der da auf seinen 45 Hektar dann da macht, wo einfach irgendwas in mir gesagt hat, du musst dieses Wissen bekommen und dann bin ich über ein Jahr immer von Mittwoch bis Sonntag dann nach Österreich gefahren und habe den ganzen Bereich Gemüseanbau, Schädlingsbekämpfung mitgenommen, da war halt auch noch Tierzucht teilweise mit drin, weil er auch mit alten Rindern und Schweinezucht et cetera arbeitet und ja also das war schon so eine komplette Jahresausbildung zum zertifizierten Permakultur Praktiker.


Ausbildung mit dem Garten-Einmaleins

Dennis: Okay, die Geschichte endet aber dann im Grunde genommen für euch auch noch gar nicht hier. Denn das war jetzt bis jetzt alles Mega interessant und sehr spannend also ist auch ein sehr spannendes Thema der Radiobeitrag abgesehen davon auch. Der ist deutlich kürzer jetzt, wahrscheinlich als unser Gespräch hier aber auch sehr, sehr interessant, weil das Thema bewegt ja schon durchaus die Menschen also Selbsterzeuger.
Wie kann man das auch machen, mit dem ganzen was im Boden drinsteckt mit der Schädlingsbekämpfung und und und. Und du gibst das Wissen ja auch weiter und das ist genau das was ich meine, da geht es jetzt für euch auch weiter das heißt, ihr könnt euch auch an dich wenden, auch an das Ernte Paradies. Wir blenden alles ein müsst ihr euch jetzt nichts mit schreiben, das werden dann unsere Zuschauer alle dann zu sehen bekommen, aber die können sich ausbilden lassen bei euch.


Michael: Genau das, was wir festgestellt haben, ist, dass immer wieder Menschen mit in dem Bereich Selbstversorger angefangen haben und dann kann die Schnecken haben alles weggefressen oder irgendwelche Samen, sind nicht richtig angegangen und du stellst fest im Gespräch, das waren kleine Fehler, die die gemacht haben, die aber dann Verheerendes bewirkt haben nämlich einfach einen Frust und jeder hat Stress jeder, hat viel zu tun und ja und wie gesagt es sind so viele Kleinigkeiten die mal so schiefgelaufen sind aber da waren ganz selten so Kardinalfehler dabei und wir haben halt jetzt ein großes Garten-Einmaleins konzipiert. So haben wir es genannt.
Die Idee war, dass wir immer ein Wochenende im Monat machen, so von Freitagnachmittag bis Sonntagnachmittag. Im April anfangen und dann im Mai, im Juni, im Juli ein Wochenende machen. Dass die Leute auch, wenn wir mit Pflanzen Voranzucht was machen, Beete vorbereiten, auch sehen: Wann kommt das in die Beete? Wie baut man einfach mal so ein Hochbeet, Kübel-Beet oder wie auch immer. Und dass man wirklich die Chance hat, einfach so ein Gartenjahr mal bis zur Ernte dann auch selber mitzuerleben.
Und da haben wir so eine Besonderheit noch. Das wollen wir nächstes Jahr im April aufmachen. Da habe ich die Strotzbüscher Mühle kennen und lieben gelernt. Und Hans und Sonja, die das betreiben, das ist auch ein ganz süßes Pärchen. Der hat schon relativ viele Obstbäume und der ist dann auch voll auf das Thema angesprochen. Und da haben wir jetzt so ein besonderes Seminar. Das geht halt auch von Freitag bis Sonntag, komplett mit Übernachtungen, mit Verpflegung ist dann mit drin. Und da werden halt Obstbäume veredelt. Und die Idee ist, dass die Teilnehmer danach 80 Prozent Erfolgsquote selber beim Obstbaum-Veredeln hinbekommen.
Ja, und bin jetzt schon am gucken mit welchen Apfelsorten wir arbeiten. Weil werden da viel höchstwahrscheinlich niederländisches Klientel haben, Hans ist Niederländer. Und ja, und jetzt dafür, dass uns jetzt einfach mal wieder etwas Spannendes einfallen zu lassen.


Dennis: Also sogar mit Erfolgsgarantie!


Michael: 80 % bei einer entsprechenden handwerklichen Begabung.


Dennis: Sehr gut. Gibt es dann noch Plätze? Also ich meine, das Thema ist ja sehr gefragt. Habt ihr noch Plätze für 2019?


Michael: Ja, also wir haben Plätze frei. Weil der Trend ist schon bei diesen Seminaren, dass man sich immer auf den allerletzten Drücker anmeldet. Das kriege ich ja von vielen Ausbildungsinstituten mit. Deswegen habe ich jetzt für Anfang Februar auch eine Deadline gesetzt. Aber wir haben definitiv verbindliche Anmeldungen da, dass die Seminare werden mit allergrößter Wahrscheinlichkeit dann auch stattfinden.
Es ist natürlich immer spannend, wenn man das erste Mal ein Seminar anbietet. Du bist ja ein erfahrener Referent, aber hast eigentlich noch nie selber ein Seminar aufgesetzt. Ja, wir experimentieren jetzt auch mit Facebook und Instagram- Werbung, es ist halt ein neuer Bereich. Es ist halt auch spannend.


Dennis: Wir finden das ja mega spannend. Wir flankieren das ein wenig. sowie wir das können. Deswegen unterstützen wir das auch ein bisschen, nicht nur als Nachbarn, als Firma, sondern generell. Wir beschäftigen uns ja auch mit diesen Themen, wie Phytotherapie und die Wirkstoffe aus dieser Richtung. Das ist natürlich auch bei unserem Produkt-Sortiment ein Riesenthema.
Ja, vor allem, wie bekommt man die Stoffe her? Wie geht man damit um? Wie kriegt man sie gezüchtet? Es ist ein Mega-Thema, ein tolles Thema. Man hört auch, dass du richtig dafür brennst. Es ist eine richtige Leidenschaft. Sehr spannend. Als Abschluss für heute, hast du einen Tipp? Dann könnt ihr noch was Mitnehmen für heute, für jetzt die nächsten Monate. Wir haben gesprochen über den Winter, so ein bisschen, also dass man auch einen kleinen Tipp für unsere Zuschauer aus dem Winter anbelangt, kann.


Michael: Der Winter ist leider immer so eine tote Zeit in der Gartenbau-Saison. Ab Dezember werden dann die ganzen Bücher gewälzt: Was könnte man im nächsten Jahr machen? Aber mein Tipp ist, beschäftigt euch mal mit Winter-Gärtnerei. Da gibt es ganz spannende Bücher. Und jeder, der zumindest mal ein kleines Gewächshaus hat, kann bis im Januar, Februar seinen eigenen Anbau betreiben. Und dann natürlich wieder zu unseren Obstbaum-Veredelungs-Wochenenden kommt. Da können wir von Januar bis April auch fleißig eigene Obstbäume züchten.


Dennis: Wunderbar, vielen Dank, Michael, für diesen kleinen Einblick in das Ernte-Paradies. Wenn ihr Fragen habt, könnt ihr die jederzeit gerne stellen. Wir leiten die gerne weiter. Wir wünschen dir viel Erfolg mit dem Ernte-Paradies und alles Gute für die nächste Saison. Dann wünsche wir Dir nächstes Jahr ein tolles Erlebnis mit dem Einmaleins. Wir werden uns sicherlich dann noch einmal sprechen. Bis dahin alles Gute, vielen Dank fürs Zuschauen und Zuhören und bis zum nächsten Mal!


Michael: Danke, tschüss!


Über Michael Schlimpen

Michael Schlimpen ist ein erfahrener Heilpraktiker mit einer Leidenschaft für Pflanzen und Naturheilkunde. Neben seiner Tätigkeit in der Naturheilpraxis betreibt er das Projekt "Hinterbächlers Ernteparadies", ein beeindruckendes Stück Land, auf dem er die Prinzipien der Permakultur anwendet. Er bietet auch Seminare und Ausbildungen an, um sein Wissen über Permakultur, alte Obstsorten und natürlichen Anbau weiterzugeben. Seine Praxis und sein Garten sind ein Zeugnis seiner Hingabe und seines Engagements für die Natur und die Gesundheit.


Das originale Interview in Videoformat findet sich hier auf YouTube.de.