Vom Kinderwunsch zum Wunschkind

Ein winziges, zerbrechliches Leben im Arm zu halten und seine erste Atemzüge mitzuerleben: ein unvergessliches und lebensveränderndes Erlebnis.

‚Ein eigenes Baby‘ – mit der Zeit wird dieser Herzenswunsch vieler Menschen immer größer. Bei den meisten ist er ganz natürlich verankert und gehört ganz natürlich zu einer glücklichen Beziehung dazu.

Dank der vielfältigen, wirksamen Verhütungsmethoden ist es Paaren heute möglich, eine bewusste Entscheidung zu fällen und sich sorgfältig auf die bevorstehende Schwangerschaft vorzubereiten.

Ist die Bauchentscheidung gefestigt, beginnt für viele Paare eine aufregende, besondere Zeit. Ein Kind zu bekommen ist vielleicht die schönste, bei manchen Paaren jedoch leider nicht immer die einfachste Sache der Welt.
Künstliche Befruchtung, Samen- und Eizellspenden oder Leihmutterschaft – die Reproduktionsmedizin verschafft uns heute außerdem neue Möglichkeiten und ermöglicht Kinderwünsche zu verwirklichen, die früher womöglich unerfüllt blieben.

Dennoch ist Schätzungen zufolge jedes siebte Paar in Deutschland ungewollt kinderlos. Laut WHO leiden 8-10% aller Paare an einer Form von Unfruchtbarkeit.

Doch was versteht man überhaupt unter Unfruchtbarkeit? 

Per Definition (WHO) gilt ein Paar als unfruchtbar, wenn die Frau innerhalb eines Jahren bei regelmäßigem ungeschütztem Geschlechtsverkehr zur Zeit des Eisprungs nicht schwanger wird. In der Regel werden die meisten Frauen bis 35 Jahre innerhalb von drei Zyklen schwanger.

Ursachen eines unerfüllten Kinderwunschs

Ein unerfüllter Kinderwunsch kann mehrere Ursachen haben. Die Fruchtbarkeit kann sowohl von biologischen, als auch anderen Faktoren beeinflusst werden wie beispielsweise einer ungesunden Lebensweise.

Medizinische Ursachen 

Werden Paaren über einen längeren Zeitraum nicht schwanger, hat dies meist biologische Gründe, dazu gehören:

  • Geschlechtskrankheiten – beispielsweise kann eine Infektion mit Chlamydien einen Eileiterverschluss bei Frauen oder Nebenhoden- und Prostata-Entzündungen bei Männern verursachen.
  • Hormonelle Störungen – hierzu gehören Schilddrüsenfehlfunktion, Übergewicht, Untergewicht, PCOS.
  • Erkrankungen bei Männern – v.a. ein eingeschränktes Spermiogramm bzw. eine ungenügende Spermienqualität.
  • Erkrankungen bei Frauen – Endometriose, organische Defekte, Veränderungen der Eierstöcke und Eileiter und Entzündungen.
  • Genetische Veranlagung – häufige Unfruchtbarkeit in der Familie.

Ungesunde Lebensweise und Stress

Wenn es mit der Schwangerschaft nicht auf Anhieb klappt, sind viele Paare schnell besorgt. Der dringende Kinderwunsch kann zu einer emotionalen Belastung werden, die von Tag zu Tag und Zyklus zu Zyklus zunimmt. Diese Belastung geht oft mit einem ungesunden Lebensstil einher, der die Fruchtbarkeit negativ beeinflussen kann. Dazu gehören häufig Alkohol, Rauchen und eine ungesunde Ernährung.

Lässt sich die Fruchtbarkeit erhöhen? 

Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Fruchtbarkeit. Eine ausgewogene Ernährung, ein stressarmer Alltag und ein gesunder Lebensstil erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft und sind die Basis für die Erfüllung eines Kinderwunsches. Versorgungslücken können mit gesunder Ernährung und qualitativ hochwertige Nahrungsergänzungen geschlossen werden und Sie optimal auf die Empfängnis vorbereiten.

Die fruchtbaren Tage erkennen – ein schmales Zeitfenster

Der weibliche Zyklus 

Der Zyklus einer Frau beginnt mit dem ersten Tag ihrer Menstruation. Mit dem Abbluten der Gebärmutterschleimhaut des vergangenen Zyklus, reift eine Zelle heran, die von einem Ei-Bläschen umgeben ist. Etwa zur Zyklusmitte kommt es zum Eisprung (der Ovulation). Die Eihülle platzt auf und setzt die befruchtungsfähige Eizelle frei, die den Eileiter in Richtung Gebärmutter wandert. Von diesem Zeitpunkt an ist die Einzelle noch 12 bis 18 Stunden befruchtungsfähig.

Die zurückgebliebene Eihülle wird zum Gelbkörper und produziert das Hormon Progesteron. Dadurch wird das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut angeregt und sie wird für die Einnistung der befruchteten Eizelle vorbereitet.

Nach einer Befruchtung teilt sich die Eizelle und nistet sich etwa am sechsten Tag nach der Verschmelzung mit der Samenzelle in der Gebärmutterschleimhaut ein.

Die fruchtbaren Tage

Eine Frau ist in jedem Zyklus maximal sechs Tage fruchtbar – und zwar um den Eisprung herum. Klappt die Schwangerschaft nicht auf Anhieb, ist es sinnvoll, die fruchtbaren Tage zu berechnen und gezielt an diesen Tagen Geschlechtsverkehr zu haben.

Dieser Zeitraum ist etwa 3-5 Tage vor, sowie 12-24 Stunden nach dem Eisprung. Ein bis zwei Tage vor dem Eisprung und am Tag des Eisprungs ist die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft am größten. Der Eisprung findet etwa 12-16 Tage vor der nächsten Menstruation statt, d.h. bei einem 36-Tage-Zyklus am 20-24. Tag.

Obwohl das Ei nach dem Eisprung nur etwa 12 bis 18 Stunden lang befruchtet werden kann, kann auch Geschlechtsverkehr außerhalb dieses Zeitfensters zu einer Schwangerschaft führen. Grund dafür ist, dass Spermien im weiblichen Körper drei bis maximal fünf Tage überleben. So kann eine Frau auch schwanger werden, wenn sie fünf Tage vor ihrem Eisprung Geschlechtsverkehr hatte. Der Tag des Eisprungs wird dennoch als der fruchtbarste Tag gesehen.

Oft wird von einem ‚normalen 28-tägigen Zyklus‘ berichtet. Einen „normalen“ Zyklus gibt es nicht, da jeden Frau einen individuellen Zyklus hat, der natürliche Schwankungen und Veränderungen im Laufe des Lebens zeigt. Das bedeutet, dass es von Frau zu Frau und Zyklus zu Zyklus unterschiedlich sein kann. Eine verallgemeinernde Aussage ist daher nicht möglich. Die Annahme, dass der Eisprung immer in der Mitte des Zyklus stattfindet, ist mittlerweile widerlegt. Während die erste Zyklusphase stark von Frau zu Frau und von Zyklus zu Zyklus variieren kann, ist die zweite Phase relativ stabil.

Die Wahrscheinlichkeit einfach so schwanger zu werden ist gar nicht so groß, wie viele glauben. Pro Zyklus liegt sie bei ca. 20-30% und kann von verschiedenen Faktoren wie Alter und Veranlagung der Paare abhängen.

Wie lassen sich die fruchtbaren Tage bestimmen? 

Die symptothermale Methode

Aufwachtemperatur 

Bei der symptothermalen Methode wird die Basaltemperaturmethode mit der Zervixschleimmethode kombiniert. Dafür wird jeden Morgen vor dem Aufstehen die Aufwachtemperatur (Basaltemperatur) gemessen. Diese ist vom Beginn der Monatsblutung bis zum Eisprung (erste Zyklushälfte) etwas niedriger als in der zweiten Zyklushälfte. Nach dem Eisprung steigt die Temperatur um etwa zwei Zehntel (0,2) Grad Celsius an und bleibt bis zur nächsten Menstruationsblutung auf diesem erhöhten Niveau.

Die Temperaturmessung kann im Mund, in der Vagina oder im After durchgeführt werden. Wichtig ist dabei, dass innerhalb eines Zyklus immer an der gleichen Stelle gemessen wird. Die Ergebnisse werden dann in einem Kurvenblatt notiert. 

Schleimbeobachtung 

Der Zervixschleim, der im Gebärmutterhals gebildet wird, ist am Scheidenausgang zu fühlen und zu sehen. Er dient dem Schutz der Gebärmutter vor dem Eindringen von Keimen und verhindert das Eindringen von Spermien außerhalb der fruchtbaren Tage. Im Laufe des Zyklus verändert isch die Beschaffenheit des Schleims. Zu Beginn des Zyklus ist kein Zervixschleim zu sehen, der Scheidenausgang fühlt sich daher meist trocken an. An den unfruchtbaren Tagen ist der Zervixschleim milchig-trüb, klebrig und zäh. Während der fruchtbaren Tage verflüssigt er sich und wird klar und „spinnbar“(fadenziehend). Nach dem erfolgten Eisprung verdickt sich unter Einfluss von Progesteron wieder der Schleim und wird wieder zäh und undurchdringlicher.

Wichtig: bestimmte Faktoren können die Beschaffenheit des Schleims beeinflussen (z.b. Samenerguss, chemische Verhütungsmittel z.B. Vaginalzäpfchen) und sollten berücksichtigt werden

Bestimmung der fruchtbaren Tage 

Zur zuverlässigen Bestimmung der fruchtbaren Tage sollte die Temperaturmethode mit der Zervixschleimbeobachtung kombiniert werden. Die Temperatur- und Schleimbeobachtung werden unabhängig voneinander ausgewertet. Dann werden die Ergebnisse verglichen.

In der ersten Zyklushälfte ist die Temperatur etwas niedriger als in der zweiten. Vor dem Eisprung fällt die Temperatur um ca. 0.2°C ab und steigt unmittelbar danach über das Niveau der ersten Zyklushälfte wieder an. Die unfruchtbare Zeit beginnt nach dem Eisprung am dritten Abend eines Temperaturanstiegs von ca. 0.5°C. Dabei muss die Temperatur an drei aufeinanderfolgenden Tagen höher sein als an den sechs vorangegangenen Tagen.

Wichtig: Bei der symptothermalen Methode lässt sich das Ende der fruchtbaren Tage sicherer bestimmen als der Beginn

Weitere Anzeichen 

Auch der Gebärmutterhals und der Muttermund können Auskunft über die fruchtbaren Tage geben. Fühlen diese sich weich und offen kann, könnten das Zeichen für eine Empfängnisbereitschaft sein.

Verfälschungen des Ergebnisses 

Bestimmte Faktoren können die Temperatur beeinflussen und sich somit auf die Zuverlässigkeit der Methode auswirken. Dazu gehören: Alkohol, Krankheit, Schlafmangel, Medikamente, Stress, Schichtarbeit. Diese Besonderheiten sollten daher sorgfältig dokumentiert werden.

Wie bereite ich mich am besten auf eine Schwangerschaft vor? 

Eine geplante Schwangerschaft bietet den Vorteil, dass sie ganz bewusst und sogfältig vorbereitet werden kann. Die Gesundheit der Mutter ist dabei von zentraler Bedeutung, da ihr Körper in den nächsten Monaten Umwelt- und Schutzraum des Babys sein wird.

Schlechte Gewohnheiten können abgelegt und gute Ernährungs- und Lebensgewohnheiten könnenrechtzeitig etabliert werden und eine optimale Basis für die Entwicklung eines gesunden Kindes schaffen.

Gefährliche Gewohnheiten ablegen 

Rauchen beeinflusst die Fortpflanzungsfähigkeit, reduziert die Empfängnisbereitschaft bei Frauen und verschlechtert die Qualität der Spermien und verringert die Anzahl lebensfähiger Samenzellen.
Mütterliches Rauchen während der Schwangerschaft stellt ein erhebliches Risiko für das ungeborene Kind dar. Es erhöht das Risiko für angeborene Fehlbildungen, plötzlichen Säuglingstod und zahlreiche Erkrankungen und Entwicklungsstörungen wie Asthma, Übergewicht, immunologische Erkrankungen und Verhaltensstörungen. Auch die Anzahl an Fehlgeburten und Frühgeburten ist durch das Rauchen der Mutter deutlich erhöht. Darüber hinaus wird auch das Geburtsgewicht des Kindes beeinflusst und die Zahl an Komplikationen erhöht.
Frauen mit Kinderwunsch sollten auch auf Alkohol verzichten. Schon kleine Mengen gelangen ungehindert über die Plazenta zum Kind und können es lebenslang schädigen. Alkoholismus in der Schwangerschaft kann eine spezifischeKombination von Fehlbildungen auslösen, das sogenannte fetale Alkoholsyndrom. Die betroffenen Kinder sind häufig geistig-intellektuell und statomotorisch geschädigt und auch in ihrer sozialen Reifung beeinträchtigt.

Impfstatus überprüfen 

Krankheiten können eine ernstzunehmende Gefahr für das ungeborene Kind darstellen. Zur Vorbeugung schwerer Infektionskrankheiten kann mittels Bluttest überprüft werden, ob die werdende Mutter über einen ausreichenden Impfschutz verfügt.
Das Robert-Koch-Institut empfiehlt vor der Schwangerschaft die Sicherstellung eines ausreichenden Immunschutzes gegen folgende Krankheiten:

  • Windpocken
  • Röteln
  • Masern
  • Tetanus
  • Diphtherie
  • Polio (Kinderlähmung)
  • Pertussis (Keuchhusten)

Außerdem wird allen werdenden Müttern ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel eine Impfung gegen Influenza empfohlen, da diese während der Schwangerschaft oft schwere Verläufe nimmt.

Gesunde Gewohnheiten aneignen 

Ausgewogene Ernährung 

Gesunde Ernährungs- und Lebensgewohnheiten sind das A und O eines funktionierenden Organismus. Eine ausgewogene Ernährungsweise mit Obst und die Reduktion von Fast Food soll einer Studie zufolge die Fruchtbarkeit erhöhen und die Zeit bis zum Schwangerwerden verkürzen.  Abgesehen davon + wird der Körper der werdenden Mama während der Schwangerschaft der Lebensraum des Babys sein. Ihre Lebensgewohnheiten, seelische Verfassung und körperliche Gesundheit ist für die gesunde Entwicklung des Babys essentiell.

Gesunde Ernährung bei Kinderwunsch – kein Kinderspiel? 

Neben einem scharfen Blick auf den Kalender lohnt sich auch eine reflektierte Betrachtung der eigenen Ernährung. Denn um die optimale Versorgung des ungeborenen Kindes zu gewährleisten, laufen während der Schwangerschaft alle Prozesse auf Hochtouren. Der Hormonhaushalt, das Herz-Kreislauf-System und andere Systeme passen sich der neuen Anforderungen an.
Durch die Nabelschnur wird Ihr kleines Wunder mit allen wichtigen Nährstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen versorgt.

Ihre ausgewogene Ernährung vor und während der Schwangerschaft legt den Grundstein für eine gesunde Entwicklung Ihres Babys. Mit unseren Produktsprösslingen PreNatal und FemNatal können Sie Ihre Ernährung vor und während der Schwangerschaft ergänzen und von Beginn an eine optimale Versorgung Ihres Babys sicherstellen.

Welche Nährstoffe dabei besonders wichtig sind und in welchen Lebensmitteln sie zu finden sind, haben wir für Sie im Folgenden zusammengefasst:

Energie

Während der ersten Schwangerschaftshälfte steigt nicht unbedingt der Kalorienbedarf, dafür aber der Bedarf an Nährstoffen erheblich an.

So heißt es nicht umsonst man solle „nicht doppelt so viel, sondern doppelt so gut“ essen.

Erst ab dem vierten Monat steigt der tägliche Energiebedarf geringfügig an, um etwa 250 Kalorien. Dies entspricht etwa eine Handvoll Nüsse oder ein dünn belegtes Brot. Ab dem 7. Monat steigt der zusätzliche Energiebedarf auf insgesamt 500 Kalorien pro Tag.

Wichtige Nährstoffe während der Schwangerschaft

Omega-3-Fettsäuren 

In der Schwangerschaft erhöht sich der Fettbedarf nicht per se. Doch besonders in dieser Zeit sollte der Bedarf an lebenswichtigen, essentiellen Fettsäuren unbedingt gedeckt werden.

Die Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA tragen einen wichtigen Beitrag zur Gehirnentwicklung bei. Gute Quellen für Omega-3-FS sind fettreiche Fische wie Lachs, Thunfisch und Sardellen, Speiseöle wie Raps- und Leinöl und Gemüse wie z.B. Rosenkohl. 

Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch sollten daher möglichst 1-2 Portionen fetthaltigen Fisch pro Woche zu sich nehmen. Ist dies nicht möglich, kann unter ärztlicher Absprache die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren in Kapselform zur Bedarfsdeckung genutzt werden. 

Vitamine und Mineralstoffe 

Folsäure

Das B-Vitamin ist für die Entwicklung des Nervensystems und die Blutbildung unverzichtbar. Darüber hinaus trägt es zum Wachstum des mütterlichen Gewebes während der Schwangerschaft bei und erfüllt eine wichtige Funktion bei der Zellteilung. 

Die Wichtigkeit einer bedarfsdeckenden Aufnahme von Folsäure für Schwangere und Frauen mit Kinderwunsch ist den meisten bewusst. Nicht ohne Grund empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung schon mindestens vier Wochen vor der Konzeption mit der Einname von Folsäure zu beginnen und diese bis zum Ende des ersten Trimenons fortzusetzen. 

Durch die perikonzeptionelle Supplementation von 400 µg Folsäure soll das Risiko für Fehlentwicklungen und Neuralrohrdefekte reduziert werden. Erfolgt die Einnahme erst kurz vor oder sogar nach Schwangerschaftsbeginn, sollten täglich 800 µg Folsäure supplementiert werden, die beispielsweise in unserem Produktsprössling PreNatal zu finden sind. 

Gleichzeitig empfiehlt die DGE eine folatreiche Ernährung mit viel grünem Blattgemüse wie Spinat, Salate, sowie Tomaten, Hülsenfrüchten und Nüssen. 

Vitamin D 

Das Sonnenvitamin D kann bei ausreichender Sonnenexposition endogen vom Körper produziert werden. In Lebensmitteln ist das Vitamin kaum zu finden. Für eine bedarfsdeckende endogene Produktion des Sonnenvitamins D ist unser Körper auf eine ausreichende Sonnenbestrahlung/exposition angewiesen. In unseren Breitengraden kann dies durchaus zu kurz kommen. In solchen Fällen können Nahrungsergänzungsmittel zur Deckung des Bedarf eingesetzt werden. 

Eisen

Während der Schwangerschaft verdoppelt sich der Eisenbedarf der Mutter. Denn für die Blutbildung, Zellteilung und für eine normale Funktion des Immunsystems werden besonders große Mengen an Eisen benötigt. Gute Eisenlieferanten sind z.B. Fleisch, Eier, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, sowie manche Gemüsesorten wie Spinat. Zur Verbesserung der Eisenaufnahme empfiehlt sich der gleichzeitige Verzehr von Vitamin-C-reichen Lebensmitteln wie Kiwi, Brokkoli und Beeren. 

Jod 

Während der Schwangerschaft steigt die mütterliche Produktion von Schilddrüsenhormonen und die renale Jodausscheidung. Zusammen mit dem zusätzlichen Bedarf für die Entwicklung des Babys führen diese Faktoren zu einem Anstieg des Jodbedarfs. Dazu wird die Verwendung von jodiertem Speisesalz sowie der Verzehr von Käse, Milch und Fisch empfohlen. Frauen mit Schilddrüsenerkrankungen sollten sich diesbezüglich dringend ärztlich beraten lassen.

Kritische Lebensmittel während der Schwangerschaft 

Für eine gesunde Schwangerschaft sollten Schwangere nicht nur auf eine ausgewogene, nährstoffreiche Ernährungsweise setzen, sondern auch bestimmte Lebensmittel weitestgehend vermeiden, die für die Gesundheit von Mutter und Kind eine Gefahr darstellen können. 

Neben der Einschränkung des Koffeinkonsums und dem Verzicht auf toxische Substanzen wie Alkohol und Nikotin sollten Rohmilchprodukte, rohes und nicht durchgegartes Fleisch und Fisch, Innereien und rohe Eier unbedingt gemieden werden. Darüber hinaus sollte Obst und Gemüse (z.B. Salat) sorgfältig gewaschen werden.

Bewegung 

Regelmäßige, moderate sportliche Betätigung kann die allgemeine Gesundheit verbessern, Stress reduzieren und Wohlbehagen schaffen, was sich positiv auf den Hormonhaushalt auswirkt. Studien zeigen, dass körperliche Aktivität die Fruchtbarkeit steigern und schwangerschaftstypische Beschwerden und Komplikationen verringern kann.

Schlaf 

Unser Hypothalamus reguliert zahlreiche Prozesse unseres Köpers, unter anderem unseren Hormonhaushalt und damit auch den Eisprung und die Fruchtbarkeit einer Frau. Dafür sind ausreichend Regenerationsphasen für unseren Körper von großer Bedeutung. Ein unregelmäßiger Schlafrhythmus kann sich Studien zufolge negativ auf das Hormonsystem und damit auf die Fruchtbarkeit einer Frau auswirken.

Mit unseren Produktsprösslingen PreNatal und FemNatal begleiten wir Sie gerne auf Ihrer Reise vom Kinderwunsch zum Wunschkind. Wir wünschen alles Gute für die Familienplanung und sind bei Fragen jederzeit gerne für Sie da.

Sie erreichen uns telefonisch unter 02656 / 952380 oder per E-Mail an [email protected]
Wir sind für Sie da!