Vitamin K2 Tropfen
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  • 100 µg fermentatives Vitamin K2 als bioaktives all-trans-Menachinon-7
  • gewonnen aus aufgeschlossenem Pflanzenprotein und frei von jeglichen Sojabestandteilen
  • Expertentipp: optimal in Kombination mit Vitamin D3 zur Unterstützung gesunder Knochen
  • 600 Tropfen
  • 100 % vegan
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Artikel-Nr.: 8347
PZN: 15382208
Inhalt: 30 ml
Preis:
19,95 € (Grundpreis: 66,50 € / 100 ml)
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Kojunkturpaket 2020

Vitamin K2 Tropfen Vitamin K2 aus fermentativer Herstellung

Die Entdeckung des Vitamin K ist tatsächlich noch gar nicht so lange her und kann auf Untersuchungen von Carl P. H. Dam in den Jahren 1928 bis 1930 zurückgeführt werden. Der Biochemiker beobachtete, dass bei Küken, die länger als zwei bis drei Wochen mit cholesterin- und fettfreiem Futter ernährt wurden, eine spontane Gerinnungsstörung auftrat. Da die bisher bekannten fettlöslichen Vitamine A, C und D das Phänomen nicht beheben konnten, fütterte Dam die Hühner mit Alfalfa und anderem grünen Gemüse. Diese Vitamin K reiche Kost resultierte schon bald in einer Normalisierung der Blutgerinnung bei den Tieren.
In den 1930er Jahren konnte Edward A. Doisy mit seiner Forschergruppe das Vitamin erstmals isolieren und seine chemische Struktur aufschlüsseln. Im Jahr 1943 erhielten Dam und Doisy für ihre Entdeckung schließlich den Nobelpreis für Medizin.CPH Dam und EA Doisy 

Die genaue biochemische Funktion von Vitamin K wurde erst zum Ende der 1970er Jahre geklärt. Heute ist bekannt, dass Vitamin K kein einzelnes Vitamin ist, sondern eine ganze Gruppe fettlöslicher Vitamine umfasst, die als Cofaktoren für die Funktion zahlreicher Proteine unseres Körpers unentbehrlich sind. So ist es nicht nur an der Blutgerinnung beteiligt, sondern im Zusammenspiel mit Calcium und Vitamin D auch wichtig für unsere Knochengesundheit.

Was ist Vitamin K?

Struktuformel Vitamin K2Zur Vitamin K-Familie gehören verschiedene Verbindungen, die alle ein gemeinsames sogenanntes Menadion-Grundgerüst besitzen. Für unseren Stoffwechsel sind jedoch nur die beiden Formen Vitamin K1 (Phyllochinon) und Vitamin K2 (Menachinon) von Bedeutung, da nur sie in der Natur vorkommen. Ersteres stammt aus pflanzlichen Lebensmitteln und stellt eine funktionelle Komponente der Photosynthese dar, während Vitamin K2 bakteriellen Ursprungs ist und in geringen Mengen in tierischen Lebensmitteln vorhanden ist. Es kann auch durch verschiedene Darmbakterien des unteren Dünndarmabschnitts (terminales Ileum) und des Dickdarms (Colon) produziert werden. Diese Mengen tragen jedoch nicht in ausreichendem Maße zur Deckung unseres Bedarfs bei, sodass wir unsere Versorgung über die tägliche Ernährung sicherstellen müssen.

Vitamin K2 existiert darüber hinaus in mehreren Varianten, die sich in der Länge der Seitenkette unterscheiden. Sie werden als Menachinon-n (MK-n) bezeichnet, wobei „n“ die Anzahl der Isopren-Einheiten angibt, aus denen die Seitenketten bestehen. Aus ernährungsphysiologischer Sicht sind Menachinon-4 (aus tierischen Lebensmitteln) und Menachinon-7 (aus fermentierten Produkten) für unseren Körper am bedeutsamsten.

Wie bei allen fettlöslichen Vitaminen ist auch bei Vitamin K die Anwesenheit von Nahrungsfetten zur optimalen Aufnahme notwendig. Ob es sich um pflanzliches Vitamin K1 oder um bakteriell produziertes Vitamin K2 handelt, spielt dabei zunächst nur eine untergeordnete Rolle. Beide Verbindungen werden in die Darmzelle aufgenommen, in fettreiche Lipoproteine (sogenannte Chylomikronen) eingebaut und gelangen über die Lymphe in den Blutkreislauf. Die Bioverfügbarkeit von mit der Nahrung aufgenommenen Vitamin K hängt unter anderem ab vom pH-Wert im Darm, von Art und Menge der gleichzeitig aufgenommenen Nahrungsfette und von der Anwesenheit von Gallensäuren und Verdauungsenzymen der Bauchspeicheldrüse.

Vitamin K wird hauptsächlich in der Leber und in geringen Mengen auch in Nebennieren, Nieren, Lunge, Knochenmark und Lymphknoten gespeichert. Dieser Speicherpool ist jedoch sehr klein und beträgt etwa 70 bis 100 µg. Hinzu kommt, dass Vitamin K schnell im Stoffwechsel umgesetzt wird, sodass eine mangelhafte Zufuhr lediglich für ein bis zwei Wochen mit den körpereigenen Depotspeichern überbrückt werden kann.

Vitamin K für die Blutgerinnung und gesunde Knochen

Bewegung gesunde KnochenVitamin K ist unverzichtbar zur Aufrechterhaltung einer normalen Blutgerinnung. Das wird besonders an der aktuellen Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) deutlich, in der eine postnatale Gabe von Vitamin K zur Vorbeugung von Vitamin-K-Mangel-Blutungen bei Neugeborenen empfohlen wird.

Darüber hinaus legen aktuelle Erkenntnisse aus der Ernährungsforschung nahe, dass zur Aufrechterhaltung der Knochenfunktion nicht nur Calcium und Vitamin D von Bedeutung sind. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass Vitamin K ein essentieller Cofaktor spezifischer Knochenproteine (Osteocalcin und Matrix GLA-Protein) ist, die freies Calcium im Blut binden und in die Zähne und Knochen transportieren. Mithilfe des Vitamin K gelangt der Mineralstoff also einerseits an den gewünschten Zielort und kann sich andererseits nicht in den Blutgefäßen ablagern. 

Vitamin K und Vitamin D ergänzen sich dabei hervorragend, denn Vitamin D fördert die Absorption von Calcium im Darm, während Vitamin K die Mineralisierung von Knochen und Zähnen sicherstellt. Beide Vitamine sind folglich für den Knochenstoffwechsel notwendig und sollten dem Körper in ausreichenden Mengen zur Verfügung stehen. Auch die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) erkennt die Wichtigkeit von Vitamin K zur Aufrechterhaltung einer normalen Knochenfunktion und Blutgerinnung offiziell an. Aus diesem Grund bieten wir Ihnen die beiden Vitamine neben der isolierten Variante als Tropfen zusätzlich ebenso als praktische Kombi-Lutschtablette an, mit der Sie Ihre tägliche Nährstoffversorgung bequem ergänzen können.

Vorkommen in unserer Nahrung

Vitamin K grünes GemüseWie hoch der Vitamin K-Bedarf des Menschen genau ist, kann derzeit nur geschätzt und nicht exakt bestimmt werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) gibt deshalb für Erwachsene einen Schätzwert für eine angemessene Vitamin K-Zufuhr von 70 bis 80 µg für Männer und von 60 bis 65 µg für Frauen an. In bestimmten Fällen, zum Beispiel aufgrund einer speziellen Ernährungsweise, Absorptionsstörungen oder Medikamenteneinnahme, kann ein individueller Mehrbedarf bestehen, der mitunter deutlich über diesen Schätzwerten liegen kann.

Über unsere Ernährung nehmen wir hauptsächlich Vitamin K1 (Phyllochinon) aus pflanzlichen Lebensmitteln zu uns. Einen hohen Gehalt besitzen beispielsweise Haferflocken, Linsen, Kichererbsen und grüne Gemüsesorten wie Kopfsalat, Brokkoli, Rosenkohl, Spinat und Grünkohl. Nennenswerte Mengen sind außerdem in Hagebutten, Pistazienkernen sowie Soja- und Olivenöl vorhanden.

Tierische Lebensmittel enthalten ausschließlich Vitamin K2 (Menachinon). Dieses nehmen wir in erster Linie über Fleisch, Eier, Käse und Butter zu uns. Außerdem sind fermentierte Produkte reich an Vitamin K2. Dazu gehören beispielsweise Sauerkraut und Natto. Letzteres dient übrigens auch als Grundlage zur Gewinnung eines spezifischen proteinspaltenden Enzyms namens Nattokinase.

Vitamin K1 vs. Vitamin K2

Sowohl Vitamin K1 als auch Vitamin K2 nehmen wir täglich über verschiedene Lebensmittel, wie den oben genannten, auf. Eine veränderte Zusammensetzung der Darmflora oder eine Ernährungsumstellung können die Vitamin K2-Synthese beeinträchtigen. Wie stark die bakterielle Produktion von Vitamin K2 zur Deckung des Bedarfs beiträgt, ist noch nicht ausreichend bekannt.

Wissenschaftliche Studien zur Bioverfügbarkeit der beiden Vitaminformen aus pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln haben gezeigt, dass Vitamin K2 gegenüber Vitamin K1 viele Vorteile besitzt. So führte beispielsweise die Einnahme von Vitamin K2, insbesondere als Menachinon-7,  zu einem höheren Anstieg der Blutkonzentration als eine identisch hohe Zufuhr von Vitamin K1. Das ist unter anderem auf die längere Halbwertszeit des Vitamin K2 zurückzuführen, wodurch es für diverse Gewebe, darunter auch unsere Knochen, länger zur Verfügung steht.

Qualitätsmerkmale

Vitamin K2, das als Nahrungsergänzung angeboten wird, kann sowohl synthetisch als auch via Fermentation hergestellt werden. Je nach Herstellungsverfahren können sich die Endprodukte in ihrem Verhältnis von bioaktivem all-trans-Menachinon-7 zu inaktivem cis-Menachinon-7 und somit in ihrer Reinheit erheblich unterscheiden. Das sollten Sie bei der Auswahl eines Vitamin K-haltigen Supplements unbedingt beachten.

Vitamin K2 von BioProphyl enthält ausschließlich fermentativ hergestelltes Vitamin K2 als bioaktives all-trans-Menachinon-7. Seine Besonderheit: es wird nicht aus Natto gewonnen und ist frei von jeglichen Sojabestandteilen. Damit eignet es sich auch für Personen, die auf Sojaprotein allergisch reagieren. Darüber hinaus besitzt unser Vitamin K2 einen Reinheitsgrad von 99,9 %. Da das Vitamin fettlöslich ist und im Rahmen der Fettverdauung resorbiert wird, lösen wir es in nativem Olivenöl. 

Bereits ein Tropfen liefert mit 100 µg 133 % der von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfohlenen Tagesdosis. Zum Vergleich müssten Sie etwa 19 Eier oder 33 kg Joghurt (3,5 % Fett) pro Tag verzehren, um diese Menge mit Vitamin K2-haltigen Lebensmitteln zu erreichen.

Unsere Tropfen bieten zudem die Möglichkeit einer flexiblen Dosierung, die im Rahmen einer therapeutischen Empfehlung von Nutzen sein kann. So können Sie exakt die gewünschte Menge Vitamin K2 zu sich nehmen, die sie benötigen. Bei Unsicherheiten empfiehlt es sich, einen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate zu ziehen, die Ihren individuellen Bedarf ermitteln und Ihnen eine darauf abgestimmte Dosierung empfehlen können.

 

Hinweis:

Wenn Sie gerinnungshemmende Medikamente (vom Cumarin-Typ) einnehmen, sollten Sie vor der Einnahme von Nahrungsergänzungen mit Vitamin K Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

 

Weiterführende Literatur:

  • Doisy EA et al. (1939): The Isolation of Vitamins K1 and K2. J Am Chem Soc 1939; 61(5): 1295.
  • Doisy EA et al. (1939): The Assay of Vitamins K1 and K2. Proc Soc Biol Med 1939; 41: 194—197.
  • DiNicolantonio JJ, Bhutan J, O’Keefe J (2015): The health benefits of vitamin K. Open Heart 2015;2:e000300.
  • European Food Safety Authority (EFSA) (2009): Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to vitamin K and maintenance of bone, blood coagulation, and function of the heart and blood vessels. EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies (NDA). EFSA Journal 2009; 7 (9): 1228.
  • Fusaro M et al. (2017): Vitamin K and bone. Clinical Cases in Mineral and Bone Metabolism 2017; 14(2):200-206.
  • Gröber U et al. (2014): Vitamin K: an old vitamin in a new perspective. Dermato-Endocrinology 6:(1), e968490. 
  • Schurgers LJ, Vermeer C (2000): Determination of phylloquinone and menaquinones in food. Effect of food matrix on circulating vitamin K concentrations. Haemostasis 2000 Nov-Dec;30(6): 298—307.
  • Orlando P et al. (2019): Menaquinone 7 Stability of Formulations and Its Relationship with Purity Profile. Molecules 2019, 24: 829.
  • Sato T et al. (2012): Comparison of menaquinone-4 and menaquinone-7 bioavailability in healthy women. Nutrition Journal 2012, 11:93.

 

Inhaltsstoffe des Nahrungsergänzungsmittels
Name des Produkts Vitamin K2
Zutaten 95,2 % natives Olivenöl, 4,8 %  Menachinon-7.
Inhaltsstoffe, die Allergien & Unverträglichkeiten auslösen können: keine
Nettofüllmenge 600 Tropfen = 30 ml
Tagesverzehrempfehlung Täglich 1 Tropfen mit etwas Flüssigkeit verzehren.
Nährstoffe pro Tropfen 100 µg Vitamin K2 (133 % NRV*).
Name & Anschrift des Unternehmens BioProphyl® GmbH - Erlenweg 2 - 56729 Nitz

*NRV = Nährstoffbezugswerte gemäß VO (EU) 1169/2011.

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von Kleinkindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.


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