Curcuma longa

  • 526,32 mg Curcumaextrakt mit 500 mg reinem Curcumin pro Kapsel
  • eine Kapsel liefert damit soviel Curcumin wie 16.666 mg Kurkumapulver
  • unser 95 % iger Extrakt ist daher nicht mit herkömmlichem Pulver vergleichbar
  • ohne jegliche Hilfsstoffe hergestellt
  • Vorratsglas mit 90 Kapseln für drei Monate
  • optimales Preis-Leistungs-Verhältnis
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Artikel-Nr.: 3085
PZN: 15780860
Inhalt: 56,2 g
Preis:
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Dieses BioProphyl Produkt basiert auf rein natürlichen, zertifizierten Inhaltsstoffen aus traditioneller Landwirtschaft und ist frei von künstlichen Farb- und Aromastoffen. Wir empfehlen einen regelmäßigen Verzehr über einen Zeitraum von mindestens 3 Monaten. Eine gesundheitsbezogene Aussage zu diesem Produkt ist uns laut EU Health-Claim-Verordnung leider nicht erlaubt.
Curcuma longa
mit Bioperine®

„Gewürz des Lebens“

Haben Sie schon einmal ein original indisches Gericht gegessen? Wenn ja, ist es sehr wahrscheinlich, dass darin Curcuma verwendet wurde. Die auch als „Zauberknolle“, „Gelbwurz“ oder „indischer Safran“ bezeichnete Wurzel der Gattung Curcuma longa gehört zur Familie der Ingwergewächse und ist als Gewürz und natürlicher Farbstoff ein unverzichtbarer Bestandteil der indischen Küche. Außerdem ist sie auch in vielen Gewürzmischungen, wie beispielsweise Curry, enthalten. Curcuma verleiht den Gerichten einen mild-würzigen Geschmack sowie die typische intensive, gelb-orange Farbe. Die gold-gelbe Farbe der Wurzel nutzen die Inder zum Beispiel auch, um ihren frisch geborenen Babys einen gelben Punkt auf ihre Stirn zu malen. Durch dieses religiöse Zeichen sollen sie auf ihrem weiteren Lebensweg mit viel Glück und Erfolg gesegnet werden.

Doch nicht nur in der Küche wird die Wurzel eingesetzt, sondern auch in der traditionellen ayurvedischen Heilkunde. Seit Jahrtausenden findet sie Anwendung in den verschiedensten Bereichen und wird aufgrund ihrer guten Verträglichkeit in erster Linie bei Verdauungsbeschwerden eingesetzt. Das Committee on Herbal Medicinal Products (HMPC) hat die Curcuma-Wurzel offiziell als traditionelles, pflanzliches Arzneimittel (§ 39a Arzneimittelgesetzt) eingestuft. Die Anerkennung der Wirkung und der Unbedenklichkeit beruht dabei auf ihrer langjährigen traditionellen Anwendung.

Die Besonderheiten der Pflanze

Aus ihrer Heimat in Südostasien gelangte die Curcuma-Wurzel nach Westindien und Südamerika. Aus Indien wurde sie dann der Legende nach im 14. Jahrhundert von dem Seefahrer Marco Polo nach Europa gebracht und gewann dort seitdem immer mehr an Bekanntheit. Uns hat die gelbe Knolle ebenfalls überzeugt und diese Begeisterung möchten wir gerne mit Ihnen teilen.

Curcuma ist eine mehrjährige Pflanze. Sie treibt aus einem knolligen Wurzelstock (Rhizom) und entwickelt stattliche 2 bis 2,5 m lange, kräftig gestielte und lanzettenförmige Blätter sowie eine dichte Ähre mit blassgelben bis rosa Blüten. Aus dem knolligen Wurzelstock wird das Gewürz hergestellt und auch der Curcumin-Extrakt gewonnen. Die Pflanze gedeiht am besten in tropischen Gebieten, wo sie genügend Feuchtigkeit bekommt und gleichzeitig ein stetiges feucht-warmes Klima herrscht. Hauptsächlich wird sie daher in indonesischen, indischen und auch in chinesischen sowie südamerikanischen Tropengebieten angebaut. Im pazifischen Raum und speziell auf den abgelegenen Inseln dieser Regionen wird Kurkuma auch „gelber Safran“ genannt und ist dort als magische Pflanze bekannt. Die Insulaner tragen sogenannte Safranstreifen in ihren Amuletten, die sie vor bösen Geister schützen sollen.

Curcuma im traditionellen Ayurveda

Ayurveda ist ein einzigartiges und ganzheitliches Konzept aus Indien, welches jeden Menschen als Individuum betrachtet. Zentrale Elemente des Ayurveda sind Massage- und Reinigungstechniken, eine fundierte Ernährungslehre, umfassende Pflanzenheilkunde und die spirituelle Yogapraxis. Der Ernährung kommt eine besondere Bedeutung zu. Ein Zitat aus der Charaka-samhita 1.25.31 besagt: „Allein durch gute Nahrung gedeiht der Mensch; schlechte Ernährung hingegen ruft Krankheiten hervor.“ Körper, Seele und Geist sollen eine Einheit bilden und auf diese Weise für körperliches und emotionales Wohlbefinden sorgen. Entsprechend der drei Lebensenergien (= „Doshas“) in der Ayurveda können individuelle Therapiemaßnahmen und Ernährungsempfehlungen abgeleitet werden. Zu den drei Doshas gehören „Vata“, „Pitta" und „Kapha“, die sich jeweils durch bestimmte Merkmale auszeichnen und die jeder Mensch zu unterschiedlichen Anteilen in sich trägt. „Vata“ vereint dabei die Elemente Äther und Luft, „Pitta“ vereint Feuer und Wasser und „Kapha“ vereint Wasser und Erde. Curcuma wird aufgrund seiner hohen Wirksamkeit und optimalen Bekömmlichkeit in jeder der drei Doshas empfohlen.

Der wichtigste Grundsatz der ayurvedischen Ernährungslehre ist die Gesunderhaltung des Organismus. Diese wird maßgeblich durch die Qualität der Ernährung und der einzelnen Lebensmittel bestimmt, die in drei Lebensmittelklassen eingeteilt werden können:

  1. Sattva
    
Lebensmittel dieser Klasse sollen die Lebensdauer verlängern und die Zufriedenheit steigern. Verzehrt werden sollen überwiegend frische Lebensmittel, zum Beispiel Milchprodukte, Getreide, Obst und Gemüse.
  2. Rajo
    Hier zu verortende Lebensmittel verursachen Aggressionen und schwächen auf Dauer den Körper. Dazu gehören zu bittere, saure, salzige, scharfe, heiße und trockene Lebensmittel, wie Chili, Zwiebeln, Knoblauch und Zucker.
  3. Tamo
    
Eine Ernährung nach dieser Klasse ist dringend zu vermeiden, da sie die Gesundheit schädigen kann. Abgestandene oder aufgewärmte Gerichte, faule oder überreife Nahrungsmittel sowie Alkohol und Drogen sind an dieser Stelle zu nennen.

Ein unverzichtbarer Bestandteil der täglichen Ernährung sind außerdem die fünf Geschmacksrichtungen, die im Einklang mit den Lebensenergien stehen. Je nach Konstitutionstyp beziehungsweise Dosha (Vata, Pitta oder Kapha) werden verschiedene Lebensmittel unterschiedlicher Geschmacksrichtungen empfohlen. Die Geschmacksrichtungen umfassen: süß, sauer, salzig, scharf und bitter. Im Optimalfall sollten bei jeder Mahlzeit alle fünf Geschmäcker bedient werden. Ein schönes Beispiel hierfür ist die „Goldene Milch“. Die Kombination aus Curcuma, Zimt, etwas Kokosöl und einer Prise frisch gemahlenem Pfeffer ergibt ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis aus scharf, würzig und süß. Versuchen Sie doch einmal, Ihren Geschmackssinn bei der nächsten Mahlzeit herauszufordern. Können Sie alle fünf Geschmäcker identifizieren?

Curcuma ist nicht gleich Curcumin!

Curcuma enthält ätherische Öle und eine Reihe sekundärer Pflanzenstoffe. Besonders Letztere besitzen viele gesundheitsfördernde Eigenschaften, weshalb ihre tägliche Aufnahme im Rahmen einer gesunden, abwechslungsreichen und vollwertigen Ernährung von Fachgesellschaften empfohlen wird.* Sie stecken vor allem in den Schalen und Randschichten von Obst und Gemüse. Schätzungsweise nehmen wir durch eine gemischte Kost täglich 1,5 g sekundäre Pflanzenstoffe auf, bei Vegetariern ist es oftmals sogar deutlich mehr.

Funktionen von Vitamin C

Nun könnte man bei den Worten „Curcuma“ und „Ayurveda“ schnell denken: „Prima, dann esse ich für meine Extra-Portion sekundäre Pflanzenstoffe ab jetzt einfach jeden Tag ein leckeres Curry-Gericht!“ Nun, ganz so einfach ist es dann leider doch nicht. Der eigentliche Wirkstoff, der in der Curcuma-Wurzel steckt, ist nämlich das Curcumin. Es gehört unter den sekundären Pflanzenstoffen zur Gruppe der Polyphenole, genauer gesagt zu den sogenannten Curcuminoiden. Diese sind im Wurzelstock zu etwa drei bis fünf Prozent enthalten und übrigens auch für die gelbliche Farbe verantwortlich. 
Als fettlösliche Substanz besitzt das Curcumin von Natur aus eine eher geringe Bioverfügbarkeit und wird nur schlecht vom menschlichen Verdauungsapparat aufgenommen. Diese kann allerdings zum Beispiel durch Zugabe eines Extraktes aus schwarzem Pfeffer erheblich gesteigert werden. Aus diesem Grund verwenden wir auch einen Pfefferextrakt zur Verbesserung der Aufnahme des Curcumins in den Körper.

Wie eine wissenschaftliche Studie zeigt, kann das darin enthaltene Alkaloid „Piperin“ die Bioverfügbarkeit des Curcumins um bis zu 2000 % erhöhen! Das haben bereits unsere Vorfahren vor vielen hundert Jahren intuitiv richtig gemacht, denn Curcuma in Curry-Mischungen wurde immer mit schwarzem Pfeffer kombiniert. Überdies ist auch in Curry-Mischungen, wie wir sie im Handel kaufen können, in der Regel Pfeffer enthalten.

Hierzu ein kleines Rechenbeispiel

Zur Herstellung des Gewürzes aus der Curcuma-Wurzel wird diese getrocknet und zu einem feinen Pulver vermahlen. Reines Curcuma-Pulver enthält allerdings gerade einmal drei bis fünf Prozent Curcumin. Bei 500 mg Gewürz-Pulver entspricht das einem Curcumin-Gehalt von 15 mg. Haben Sie jedoch umgekehrt ein Präparat mit 500 mg reinem Curcumin, entspricht dies einer Pulvermenge von 16.666,67 mg.  Das sind umgerechnet 16,67 Gramm (!). Sie müssten also einen gut gehäuften Esslöffel Curcuma-Pulver verzehren, um einen Curcumin-Gehalt von 500 mg zu erreichen. Ein Curcumin-Extrakt, wie wir ihn verwenden, abgefüllt in einer pflanzlichen Kapsel erleichtert nicht nur die Einnahme und Dosierbarkeit, sondern ermöglicht auch die Aufnahme hoher Mengen in den Körper.
Bei der Auswahl eines Curcuma-Produktes ist also einiges zu beachten: handelsübliches Gewürzpulver ist noch lange kein Curcuma, Curcuma ist nicht gleich Curcumin und auch nicht jedes Nahrungsergänzungsmittel mit Curcuma hält, was es verspricht.

Qualitätsmerkmale

Wie entsteht unser Produkt eigentlich?

Herstellungsverfahren Curcuma

Zur Herstellung des Curcuma-Pulvers aus der Curcuma-Wurzel wird diese getrocknet und zu einem feinen Pulver vermahlen. Anschließend wird der Wirkstoff Curcumin herausgelöst und konzentriert. Es entsteht ein hochwertiger, standardisierter Curcuma-Extrakt, der mindestens 95 % reines Curcumin enthält. Jede Kapsel unseres Produkts „Curcuma longa“ enthält 500 mg reines Curcumin aus 526,32 mg Curcuma-Extrakt und gilt damit als hochdosiert. Durch die Zugabe des Piperin-reichen schwarzen Pfefferextraktes Bioperine® sorgen wir zudem für eine besonders gute biologische Verfügbarkeit des Curcumins.

Kleiner Tipp: Verzehren Sie das Curcumin zu einer fetthaltigen Mahlzeit. Dies trägt ebenfalls zu einer Erhöhung der Bioverfügbarkeit bei.

Das zeichnet unser Produkt aus

„Curcuma longa“ enthält nicht nur Curcumin in besonders hoher Dosierung, sondern ist - gemäß unserem Anspruch - frei von jeglichen künstlichen Farb- und Aromastoffen. Darüber hinaus ist es allergen-, gluten- sowie laktosefrei und, da es sich um ein rein pflanzliches Erzeugnis handelt, auch für Vegetarier und Veganer ohne Bedenken geeignet.
Da es sich um ein Naturprodukt handelt und wir großen Wert darauf legen, die Natürlichkeit unserer Produktsprösslinge zu wahren, verwenden wir keine Stabilisatoren, die Farbe, Struktur und Konsistenz eines Lebensmittels beeinflussen sollen und auch keine Fließmittel während der Abfüllung. Deshalb kann es vorkommen, dass die Kapseln bei der Einnahme auf Ihre Hände und Finger leicht abfärben, wenn diese feucht oder etwas ölig sind. Das ist allerdings kein Qualitätsmangel, sondern auf die starke färbende Eigenschaft der Curcuminoide zurückzuführen. Diese Eigenschaft wird von den Indern übrigens besonders geschätzt, denn das religiöse Zeichen, welches sie mit Curcuma über der Nasenwurzel zwischen den Augenbrauen anbringen, soll seine Energie möglichst lange entfalten können. Wir sind ebenfalls stolz darauf, unser „Curcuma longa“ deshalb als rein natürlich bezeichnen zu können.
Wir achten seit 1991 auf höchste Qualität unserer Nahrungsergänzungen und möchten Sie mit Ihren unterschiedlichen Ansprüchen und Bedürfnissen mit dem Besten aus der Natur versorgen. Überzeugen Sie sich selbst!

Curcuma-Pulver vs. Curcumin-Extrakt

 Curcuma-PulverCurcumin-Extrakt
Verwendung
  • Eigenständiges Gewürz
  • Bestandteil von Gewürzmischen (zum Beispiel Curry)
  • in minderwertigen Produkten zur Nahrungsergänzung
  • Als hochdosierte Nahrungsergänzung
Gehalt an Curcumin etwa 3 % 90 bis 95 %;
Übliche Dosierung Bis zu 3000 mg täglich 500 bis 1500 mg täglich
Besonderheiten
  • Sehr schlechte Wasserlöslichkeit
  • Schlechte Bioverfügbarkeit
  • Bessere Aufnahme in den Körper (besonders in Kombination mit Piperin)

Weiterführende Literatur:

  • * Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) (2017): Vollwertig essen und trinken nach den 10 Regeln der DGE. 10. Auflage. www.dge.de/10regeln. Zugriff: 23.07.2019.
  • Shoba et al. (1997): Influence of Piperin on the Pharmacokinetics of Curcumin in Animals and Human Volunteers. Plante Med, 64:353-6.
  • Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) (2014): Sekundäre Pflanzenstoffe und ihre Wirkung auf die Gesundheit. Eine Aktualisierung anhand des Ernährungsberichts 2012. DGEinfo (12/2014) 178-186.
  • MWI Media Invest UG (2019): Curcuma & Curcumin. Wirkung auf Körper und Gesundheit. https://kurkuma.info. Zugriff: 23.07.2019.
    Ayurveda-Klinik Kassel (2017): Ayurveda. https://www.ayurveda-klinik.de. Zugriff: 23.07.2019.
  • Melzer M (2018): Heilpflanzen-Lexikon: Gelbwurzel, Kurkuma. Wort & Bild Verlag Konradshöhe GmbH & Co. KG (Hrsg). https://www.apotheken-umschau.de/heilpflanzen/kurkuma. Zugriff: 25.07.2019.
Inhaltsstoffe des Nahrungsergänzungsmittels
Name des Produkts Curcuma longa 
Zutaten

84,3 % Curcuma longa Extrakt*, Hydroxypropylmethylcellulose (pflanzliche Kapsel), 0,5 % Pfefferextrakt Bioperine®.

*Aus konventioneller Landwirtschaft.

Inhaltsstoffe, die Allergien & Unverträglichkeiten auslösen können keine
Nettofüllmenge 90 pflanzliche Kapseln = 56,2 g
Tagesverzehrempfehlung 1 Kapsel mit etwas Flüssigkeit.
Nährstoffe pro Kapsel Curcumin 500 mg, Pfefferextrakt Bioperine® 3 mg (entspricht 2,85 mg Piperine). 
Name & Anschrift des Unternehmens

BioProphyl® GmbH - Erlenweg 2 - 56729 Nitz

Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden. Kühl, trocken und außerhalb der Reichweite von Kleinkindern lagern. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.


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